Etwa seit den 1990er-Jahren ist bekannt, dass das Vitamin D Vorkommen sich auf mehrere Organe und verschiedene Gewebe des Menschen erstreckt. Die wesentliche Funktion ist die Regulierung und Unterstützung der Zellteilung in allen Bereichen des Körpers.

Molekül

Vitamin-D-Vorkommen
und Erkrankungen im
Organismus

Die Funktionen des hormonalen System und des Immunsystem hängen in Teilen auch von dem Vitamin D Vorkommen ab.

Eine Unterversorgung des Körpers mit Vitamin D hat verschiedene Folgen. Häufig ist ein Symptom langfristiger Bluthochdruck. Des Weiteren gibt es zahlreiche Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, die in Zusammenhang mit dem Vitamin D Vorkommen stehen. Das metabolische Syndrom hat ebenfalls einen bindenden Charakter.

Unter dem metabolischen Syndrom versteht der Mediziner einen Zusammenschluss von Faktoren, die den Risikofaktor für Herzkrankheiten bilden. Dazu gehören eine starke Fettansammlung im Bauchbereich, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und Formen von Diabetes. Im Bereich der Herzkrankheiten ist ein Vitamin D Mangel ebenfalls risikoerhöhend bei Hinterwandinfarkten.

Das Risiko für zahlreiche andere Krankheiten steigt durch einen Mangel beim Vitamin D Vorkommen. Dazu gehören auch Allergien oder Erkrankungen des Immunsystems. In der Häufigkeit zunehmende Krankheiten wie multiple Sklerose oder Morbus Crohn sind durch die Schwächung des Immunsystems wahrscheinlicher.

Asthma bei jungen Erwachsenen und alten Menschen steht ebenfalls in Verbindung mit dem Mangel an Vitamin D. Bei älteren Personen steigt weiterhin das Risiko für Knochenerkrankungen wie Osteoporose und Demenz. Studien zufolge hat die verminderte Bewegung und Lichtzufuhr des Körpers in der heutigen Gesellschaft die Zunahme von Demenz mitverursacht.

 Vitamin D und Krankheiten

Diese Folgen sind von einem akuten Mangel an Vitamin D zu unterscheiden. Hier sind Myalgien und Adynamie die Folge. Unter Ersterem ist der symptomatische Muskelschmerz zu verstehen. Letztere bezeichnet die Abgeschlagenheit, die überwiegend im Alltag auftritt.

Die Vermeidung eines Vitamin D Mangels

Grundsätzlich bildet der Körper von Wirbeltieren, so auch Menschen, den Großteil am Vitamin D Vorkommen über die Hautoberfläche. Die Voraussetzung ist dementsprechend, dass der Körper genügend Sonnenlicht bekommt.

Die klassische Erkrankung im Rahmen eines Vitamin D Mangels ist eine Rachitis. Hierunter ist eine verminderte Bildung der Knochen und des Knochenmarks zu verstehen. Um dieser vorzubeugen, benötigt der Körper Bewegung und Sonnenlicht.

Aufgrund der Unterversorgung am Vitamin D Vorkommen steigt laut Studien auch das Risiko für einige Krebserkrankungen. Eine Ernährung mit Vitamin-D-haltigen Nahrungsmitteln unterstützt das Immunsystem und hilft schwerwiegende Krankheiten zu vermeiden.

Die überwiegende Therapie liegt in einer Behandlung mit künstlichem Sonnenlicht für einen langen Zeitraum. Um für die dunkle Jahreszeit vorzusorgen, sollten sonnenscheinreiche Tage effektiv genutzt werden. Fachmedizinern zufolge reicht das Aussetzen von etwa 20 – 30 % des Körpers für wenige Minuten. Dafür muss dies regelmäßig erfolgen.

Speicherung des Vitamin-D-Vorkommen

Einmal aufgenommenes Vitamin D speichert der menschliche Körper für mehrere Monate. In der Nahrung ist Vitamin D überwiegend in Fettfischen vorhanden. Dazu zählen beispielsweise Lachs und Makrelen. Darüber hinaus raten Mediziner zur Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, die Vitamin D enthalten. Die Dosierung ist wichtig, da eine zu große Dosis auch den Kalziumgehalt im Blut steigert.

Bis heute ist nicht vollständig erforscht, ob diese Präparate die Zufuhr von Vitamin D aus dem Sonnenlicht tatsächlich ersetzen können. Dementsprechend sollte der Körper trotzdem regelmäßig Sonnenlicht bekommen. In Solarien bekommt der Körper zwar künstliches Sonnenlicht, jedoch fast ausschließlich UVA-Strahlung. Diese bräunt die Haut, ist aber für die Verstoffwechselung von Vitamin D nicht notwendig.

Eigenschaften von Vitamin D

Das Vitamin D Vorkommen bezeichnet tatsächlich kein Vitamin per definitionem. Vielmehr gibt es verschiedene Arten von Vitamin D. Es handelt sich um ein Hormon, das Aufgaben als Prohormon ausführt. Ein normales Vitamin-D-Vorkommen hat mehrere positive Effekte auf den menschlichen Körper.

Zum einen zeigen Studien, dass das Risiko für asthmatische Erkrankungen und Diabetes niedriger ist. Zum anderen hilft ein gesteigertes Vitamin D Vorkommen gegen Parodontose. Wissenschaftler sehen weiterhin Zusammenhänge zwischen psychiatrischen Erkrankungen, wie Schizophrenie und Depressionen.

Das Vitamin D Vorkommen und die Zufuhr mit diesem Hormon hat im Körper eine wichtige Rolle. Die umfänglichen Folgen eines Mangels sind bis heute nicht gänzlich geklärt. Vielmehr ergeben Studien, dass die Zufuhr von Vitamin D viele Krankheiten in ihrem Verlauf schwächt. Dazu zählen auch langfristige Krankheiten. Sonnenlicht und eine gesunde Ernährung mit vitaminhaltigen Lebensmitteln unterstützt das Immunsystem und steigert auch das Vitamin D Vorkommen nachhaltig.