20 Tipps zu Vitamin D

Die besten 20 Vitamin D Tipps für Sie:

Das fettlösliche Vitamin D beteiligt sich an verschiedenen Prozessen des menschlichen Körpers. Es reguliert beispielsweise den Kalzium-Haushalt und Ab- und Aufbau der Knochen. Auch für die Stärkung der Muskelkraft ist es zuständig. Im Folgenden finden Sie einige Tipps zum Vitamin D.

 

  1. Vitamin D bildet die Haut durch Sonnenlicht

Die Haut des Menschen ist unter dem Einfluss von UV-B-Strahlung in der Lage, Vitamin D selbst zu produzieren. Den Tipp, sich zur Vitamin-D-Bildung, in den Frühlings- und Sommermonaten täglich zwischen zwanzig und dreißig Minuten in der Sonne aufzuhalten, unterstützen zahlreiche Mediziner.

Tipps zu Vitamin D

Vitamin D Tipps – Copyright: onephoto, Bigstockphoto

 

 

  1. Im Winter bildet der Körper kein Vitamin D

In der Zeit von Oktober bis März reicht in Deutschland die Sonneneinstrahlung nicht aus, um mit ihrer Hilfe Vitamin D zu bilden. Der Körper greift ersatzweise auf die Vitamin-D-Vorräte im Fettgewebe zurück. Achten Sie darauf, Ihren Vitamin-D-Speicher in den Sommermonaten aufzufüllen, um einem Mangel im Winter vorzubeugen.

 

  1. Vitamin D in der Nahrung

Vitamin D ist in Lebensmitteln wie Milch, Eiern, fettem Fisch und Pilzen enthalten. Um den Bedarf an Vitamin D damit zu decken, wäre es notwendig, täglich große Mengen davon zu sich zu nehmen. Verzehren Sie die genannten Nahrungsmittel unterstützend zur Sonneneinstrahlung mit der Sie den größten Teil des benötigten Vitamins D bilden.

 

  1. Vitamin D schützt vor Krankheiten

Laut wissenschaftlichen Studien erhöht ein Mangel an Vitamin D das Risiko für Herz-Kreislauf-, Gefäß- und Stoffwechsel-Krankheiten. Sorgen Sie für einen ausreichend hohen Vitamin-D-Spiegel, um sich vor den negativen Auswirkungen eines Mangels zu schützen.

 

  1. Vitamin D in der Krebs-Prävention

Ein gedeckter Vitamin-D-Bedarf senkt das Risiko, an verschiedenen Krebsarten wie Darm-, Brust- oder Lungenkrebs zu erkranken. Auch in der Krebstherapie spielt Vitamin D eine wichtige Rolle. Befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes, insbesondere den Tipp, den Vitamin-D-Spiegel auf einem hohen Level zu halten.

 

  1. Täglicher Bedarf an Vitamin D

Normalerweise sind im Körper des Menschen 20 bis 30 Nanogramm Vitamin D pro Milliliter Blut enthalten. Bis zu 90 Prozent davon synthetisiert die Haut mithilfe von Sonneneinstrahlung. Es empfiehlt sich daher, sich im Sommer regelmäßig im Freien aufzuhalten.

 

  1. Deutsche leiden häufig unter Vitamin-D-Mangel

Etwa 60 Prozent der deutschen Bevölkerung leiden unter einem Vitamin-D-Mangel. Verantwortlich ist vor allem die geringe Sonneneinstrahlung in den kälteren Monaten von Oktober bis März. Sprechen Sie bei einem Mangel mit Ihrem Arzt über ein Vitamin-D-Präparat.

 

  1. Sonnenarmer Lebensstil begünstigt Mangel

Die geringe Sonneneinstrahlung begründet das häufige Auftreten von Vitamin-D-Mangel in Deutschland. Ursächlich für das Defizit ist daneben die Tatsache, dass die Menschen mehr Zeit als früher in geschlossenen Räumen verbringen. Ein Tipp, um Vitamin D in ausreichender Menge aufzunehmen: Gehen Sie in Ihrer Mittagspause spazieren.

 

  1. Extremes Sonnen ist nicht hilfreich

Besser als ein langes Sonnenbad während des Urlaubs ist es, regelmäßig nach draußen zu gehen. Nach 30 Minuten Sonneneinstrahlung stoppt der Organismus die Bildung von Vitamin D. Zudem schädigt langes Sonnenbaden die Haut.

 

  1. Sonnenschutzmittel hemmen Vitamin-D-Bildung

Die Verwendung von Sonnenschutzmitteln hindert die Haut daran, Vitamin D zu bilden. Tragen Sie die Sonnencreme erst zehn bis zwanzig Minuten nach Beginn des Sonnenbades auf, schaffen Sie optimale Bedingungen zur Bildung des Vitamins.

 

  1. Kleidung verhindert Sonneneinstrahlung auf die Haut

Die für die Bildung von Vitamin D notwendige UV-B-Strahlung dringt nicht durch Ihre Kleidung. Sorgen Sie dafür, dass Teile Ihrer Arme und Beine unbekleidet bleiben, wenn Sie sich in der Sonne aufhalten.

 

  1. UV-B-Strahlung dringt nicht durch Glas

Durch die Fenster Ihrer Wohnung dringt auch bei Sonnenschein keine UV-B-Strahlung. Es macht aus dem Grund keinen Sinn, sich in geschlossenen Räumen zu sonnen. Halten Sie sich bei Sonnenschein im Freien auf.

 

  1. Die Vitamin-D-Bildung hängt vom Hauttyp ab

Je heller die Haut eines Menschen ist, desto weniger Sonneneinstrahlung reicht aus, um genügend Vitamin D zu bilden. Haben Sie eine dunklere Haut, braucht Ihr Körper einen längeren Aufenthalt in der Sonne.

 

  1. Vitamin D unterstützt die Fettverbrennung

Vitamin D spielt eine wichtige Rolle für einen gesunden Fettstoffwechsel. Liegt ein Mangel an Vitamin D vor, bildet der Körper ein Fettsäure-Enzym, das Kalorien in Fett umwandelt und einlagert. Bewegen Sie sich zu den passenden Zeiten im Sonnenlicht, unterstützen Sie die Bildung von Vitamin D und bewahren sich damit Ihr Idealgewicht.

 

  1. Vitamin D reguliert Stoffwechsel-Prozesse

Ähnlich wie andere Hormone ist Vitamin D für verschiedene Stoffwechsel-Prozesse verantwortlich. Vitamin D beteiligt sich an Knochenwachstums-Prozessen, Fettstoffwechsel, Zuckerstoffwechsel und Regenerations-Prozessen des Körpers. Haben Sie diesbezüglich Probleme, liegt möglicherweise ein Vitamin-D-Mangel vor.

 

  1. Vitamin-D-Mangel beeinträchtigt die Knochen

Vor allem bei Kindern und Rentnern hat ein Vitamin-D-Mangel Knochen-Erweichung beziehungsweise Osteoporose zur Folge. Für diese Personengruppen ist der Tipp, den Vitamin-D-Spiegel mit Sonnenlicht und Nahrungsergänzungs-Mitteln ausreichend hoch zu halten, von Relevanz.

 

  1. Vitamin-D-Mangel begünstigt Diabetes

Bildet der Körper nicht ausreichend Vitamin D, erhöht dies das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Daher empfiehlt es sich als Tipp, für Vitamin D in ausreichender Menge im Blut zu sorgen.

 

  1. Vitamin-D-Zufuhr über Nahrungsergänzungs-Mittel

Vitamin-D-Präparate sind dann angebracht, wenn der Arzt einen Mangel an Vitamin D im Blut feststellt. Die Einnahme empfiehlt sich für einen zeitlich begrenzten Zeitraum, der die Vitamin-D-Zufuhr über die Wintermonate gewährleistet.

 

  1. Vitamin-D-Präparate nach Absprache

Nehmen Sie Vitamin-D-Präparate nur nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Mithilfe eines Bluttests bestimmt der Arzt den genauen Wert des Vitamin D im Blut und richtet danach die Dosierung.

 

  1. Nicht empfehlenswert: Solarienbesuche zur Vitamin-D-Bildung

Laut einem Fachartikel im Ärzteblatt warnen Fachorganisationen vor Solarienbesuchen zur Beseitigung eines Vitamin-D-Mangels. Die Fachleute aus den Bereichen Risikobewertung, Medizin, Ernährung Strahlenschutz und Gesundheit sind sich darüber einig, dass zur Vorbeugung eines Defizits an Vitamin D maßvolle Aufenthalte in der Sonne weniger risikoreich, aber effektiv seien. Ärzte geben Ihnen weitere hilfreiche Tipps bei einem Vitamin-D-Mangel, der bereits besteht.

Autorenprofil

Anna Nilsson, Medizinjournalistin

Anna Nilsson, als Medizinredakteurin ist Sie mitwirkende Autorin im Vitamin-D-Mangel Ratgeber.

Redaktions Tipp:

x

gesund_vitamin-d_up