Vitamin-D Nahrungsergänzungsmittel

Warum sind Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin-D notwendig?

Da Vitamin D ein wichtiger Stoff für unsere Gesundheit darstellt und wir das Prohormon außer aus dem Sonnenlicht nur aus unserer Ernährung aufnehmen, kann es in vielen Fällen Sinn machen Vitamin-D-Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.

vitamin D Tabletten

Was sind überhaupt Nahrungsergänzungsmittel?

Bei Mitteln zur Nahrungsergänzung handelt es sich um Produkte, die bestimmte Wirk- oder Nährstoffe enthalten. Wie der Name andeutet,ergänzen diese die normale Ernährung. Bei Nahrungsergänzungsmitteln handelt es sich nicht um Arznei oder Medizin, sondern um Lebensmittel. Zu den beinhaltenden Stoffen zählen:

  • Vitamine,
  • Mineralstoffe,
  • Spurenelemente,
  • Aminosäuren,
  • Ballaststoffe,
  • Pflanzen- und
  • Kräuterextrakte.

Vitamin-D-Nahrungsergänzungsmittel enthalten beispielsweise Cholecalciferol – ein Inhaltsstoff, der die Aufnahme von Kalzium und Phosphat unterstützt. Diese Stoffe helfen beispielsweise dem Knochenaufbau und der Zahnbildung. Gleichzeitig wirkt Vitamin D wie ein Schutzfaktor gegen lebensbedrohliche Krankheiten. Dazu zählen unterschiedliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs. Zudem beeinflusst es die Psyche des Menschen. So ist es möglich, Depressionen mit hohen Vitamin-D-Werten auszuschalten.

Für gesunde Menschen mit einer ausgewogenen und regelmäßigen Ernährung ist diese Ergänzung meist nicht notwendig – kann aber Erkrankungen vorbeugen. Anders ist es bei einer einseitigen Ernährung, da der Körper so nicht die Nährstoffe bekommt, die er braucht. Ganz wichtig: Nahrungsergänzungsmittel ersetzen nicht die normalen Mahlzeiten beziehungsweise die Nahrungszufuhr. Sie sind da, um eine unausgeglichene Ernährung zu ergänzen und nicht zu ersetzen. Eine zu hohe Zufuhr von Mineralstoffen oder Vitaminen kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken – daher ist auf eine persönliche Höchstmenge zu achten.

Die Nahrungsergänzungsmittel gibt es in Form von:

  • Kapseln,
  • Pastillen,
  • Tabletten,
  • Pillen,
  • Brausetabletten oder
  • Pulver

zu erwerben. Rechtlich sind diese als Lebensmittel aufgeführt (Nahrungsergänzungsmittelverordnung Anhang 1) und somit legal.

 

Kritik an Nahrungsergänzungsmitteln

Stiftung Warentest rät von einer Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ab. In Verbindung mit beispielsweise Rauchen haben diese Formen von schädlichen Wirkungen. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung ist gegen Nahrungsergänzungsmittel, vor allem bei gesunden Menschen. Im Falle von Vitamin D sagen Gesundheitsexperten sogar, dass die Mangelbehebung ausschließlich auf natürlichem Wege durch Sonneneinstrahlung möglich ist. Lediglich ältere Menschen profitieren von Benutzung der Vitamin-D-Nahrungsergänzungsmittel. Dies führt auf ein geringeres Risiko von Knochenbrüchen zurück.

Vorkommen und Eigenerzeugung von Vitamin D

Vitamin D gehört wie viele andere Vitamine zu einem sehr wichtigen Stoff. Der Körper benötigt diesen vor allem zur Stärkung und Gesundheit der Knochen. Zugleich ist Vitamin D für die Zahnbildung ein wichtiger Bestandteil. Außerdem stellt der Körper Vitamin D in Verbindung mit UV-Einstrahlung selber her. In einzelnen Lebensmitteln kommt Vitamin D in geringen Mengen vor. Dazu zählen:

  • fetthaltige Seefische(Lachs, Makrelen, Sardinen),
  • Pilze(Steinpilze, Champignons, Pfifferlinge) und
  • Vitamin-D-angereicherte Margarine.

Margarine hat eine Ausnahmegenehmigung. Margarine ist nicht genießbar wie andere Lebensmittel, daher ist eine Überdosis ausgeschlossen.

 

Vitamin-D-Nahrungsergänzungsmittel

Heutzutage haben viele Menschen einen Mangel an Vitamin D zu beklagen. Die Gesellschaft hält sich nicht mehr so häufig in der Sonne auf,wodurch sich so gut wie kein Vitamin Din der Haut bildet. Sonnenschutzmittel verhindern Aufnahme von Vitamin D. Somit leiden viele Menschen an Vitamin-D-Mangel, ohne es überhaupt zu wissen. Im kalten und dunklen Winter ist dies oft der Fall, da die Sonne sehr selten zu sehen ist.

Aus diesem Grund gibt es die Vitamin-D-Nahrungsergänzungsmittel. Sie helfen den betroffenen Menschen, die fehlenden Nährstoffe wieder aufzunehmen. Das trifft auf folgende Gruppen zu:

  • Säuglinge,
  • dunkelhäutige Menschen,
  • religiöse Menschen und
  • Menschen, die nicht oft im Freien sind.

Vitamin-D-Nahrungsergänzungsmittel sind in fast allen oben aufgeführten Formen zu kaufen. Vorher ist mit dem Hausarzt abzusprechen, ob die zusätzlichen Mittelnotwendig sind. Thunfisch und Lebertran sind Lebensmittel, die viel Vitamin D enthalten. Eine Umstellung der Ernährung hilft und hat keine Nebenwirkungen wie zusätzliche Präparate.

 

Die Besonderheit an Vitamin D

Im Gegensatz zu anderen Vitaminen bildet sich Vitamin D durch Sonneneinstrahlung in der Haut. Es findet keine Zufuhr von außen statt. Vitamin D isteher ein Hormon. Dadurch ist die Halbwertszeit wesentlich länger als beispielsweise bei Vitamin C. Ärzte empfehlen,Vitamin-D-Nahrungsergänzungsmittel wegzulassen und dafür auf die Bildung auf natürlichem Wege durch UV-Strahlung zurückzugreifen.

Abschließend ist zu sagen, dass Vitamin-D-Nahrungsergänzungsmittel und alle anderen Produkte nur bei unregelmäßiger und einseitiger Ernährung einzunehmen sind. Dabei ist auf ausreichend, aber nicht zu hoher Zufuhr zu achten, um gesundheitliche Folgen auszuschließen. Viele Kritiker und Experten streiten und widersprechen sich gegenseitig. Das beste Mittel gegen Vitamin-D-Mangel ist aber nach wie vor die Sonneneinstrahlung – darin sind sich alle einig.

 

veröffentlicht von: Anna Nilsson,

Quellen:

http://www.bfr.bund.de/de/gesundheitliche_bewertung_von_nahrungsergaenzungsmitteln-945.html

https://www.vitamindmangel.net/vitamind-nebenwirkungen.html

 

 

⏱ Letzte Aktualisierung am von Anna Nilsson, Medizinjournalistin

Autorenprofil

Anna Nilsson, Medizinjournalistin

Anna Nilsson, als Medizinredakteurin ist Sie mitwirkende Autorin im Vitamin-D-Mangel Ratgeber.

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