Vitamin D bei Parodontose und Parodontitis

Vitamin D als Stütze des Immunsystems bei Parodontose

Vitamin D oder Cholecalciferol unterstützt das Immunsystem des Menschen. Bei Parodontose bzw. der Erkrankung Parodontitis handelt es sich um eine bakterielle Infektion – das Vitamin D sorgt für deren Abwehr oder präventiv auch zur Vorbeugung vor diesen Zahninfektionen.

Vitamin D gegen parandontose

 

Durch Vitamin-D-Mangel kommt es zur Parodontose

Die Parodontose verursachen Bakterien im Mundraum. Diese gelangen über die Atemluft und die Nahrung an die Zahnhälse. Eine schlechte Ernährung fördert den Befall dieser Erreger. Speziell Menschen mit einem Energie- und Eiweißmangel zeigen sich betroffen. Die Bildung von Vitamin D erfolgt unter Einfluss von Sonnenstrahlen. Fehlen diese, fehlt das wichtige Vitamin. Des Weiteren kommt es aufgrund fehlender Sonneneinstrahlung unter Umständen zu Depressionen. Diese wirken sich negativ auf das Immunsystem aus und steigern somit das Risiko einer Parodontose.

Als deren erstes Symptom zeigt sich ein rotes, entzündetes Zahnfleisch. Es folgt eine Schwellung. Später blutet der Bereich, wenn es zu Berührungen kommt. Dies geschieht bei der Aufnahme harter Lebensmittel oder bei dem Zähneputzen. Löst sich das Zahnfleisch ab, sammeln sich darunter Konkremente. Diese bestehen als verhärtete Ablagerungen, die das weiche Zahnfleisch zurückdrängen. Somit liegen Zahnhälse und Kieferknochen im Freien.

Mangelt es an Vitamin D, wirkt sich bakterieller Plaque besonders schwer auf das Zahnfleisch aus. Durch das Fehlen des durch Vitamin D entstehenden Hormons neigt dieses zu Blutungen. Für die Erreger gelten diese offenen Stellen als optimaler Nährboden. Sie vermehren sich. Im schlimmsten Fall löst sich das Zahnfleisch vom Zahn, sodass sich Zahnfleischlappen bilden. Diese verstärken die Reaktion der Entzündung. Somit folgt das Zerstören des parodontalen Gewebes sowie des Alveolarknochens. Ohne eine Behandlung bei einem Zahnarzt verlieren Patienten die betroffenen Zähne.

 

Welchen Einfluss besitzt Vitamin D auf die Entzündung?

Parodontose – auch Parodontitis genannt – besteht als Entzündung, die das Zahnfleisch und den Kieferknochen angreift. Speziell bei Immunschwäche leiden Betroffene an dieser oralen Infektion. Dabei lagern sich Bakterien an der Oberfläche der Zähne. Fehlt die Immunabwehr, kommt es zur Zahnfleischentzündung. Diese nennt sich Gingivitis. Bei fortschreitender Krankheit schwillt das Zahnfleisch an und neigt zu Blutungen. Die Einnahme von Vitamin D bei Parodontose verhindert einen Übergriff auf das Zahnbett.

Bei dem Vitamin handelt es sich um ein Differenzierungs-Hormon. Durch Sonneneinstrahlung wandelt der menschliche Körper das Vitamin D in ein Hormon um. Der positive Einfluss des Vitamins betrifft das Stärken der Knochen, das Regulieren des Zellwachstums sowie das Verhindern von Zellwucherungen. Nehmen Patienten Vitamin D bei Parodontose ein, beugen sie einer Entzündung vor. Ebenso schützt das Hormon gegen Karies. Dies liegt an der Bildung von Defensinen und Cathelicidinen. Beide Elemente verfügen über eine antimikrobielle Wirkung, sodass sie bakterielle Erreger im Mund bekämpfen.

 

Warum hilft Vitamin D gegen Parodontitis?

Die Einnahme von Vitamin D bei Parodontose sorgt für eine Stärkung des Immunsystems. Somit reagiert das Zahnfleisch auf bakterielle Erreger nicht empfindlich. Durch das die Abwehr unterstützende Hormon kommt es nicht zu einem Zahnfleischrückgang. Somit greift eine Infektion nicht auf das Zahnbein und die Knochen über. Das Risiko eines Zahnverlustes durch die Parodontose minimiert sich. Gegen die Entzündung wirkt das Vitamin D besonders zuverlässig, da der Organismus es unter Lichteinfluss eigenständig herstellt. Somit gilt es als natürlicher Schutz gegen Infektionen.

Auch als Prophylaxe eignet sich das Vitamin D gegen Parodontose. Diese entsteht bei falscher Ernährung, Immunschwäche und Depressionen. Durch das Vitamin reguliert sich die Phosphat- und Calcium-Homöostase. Dies führt zu einer Balance zwischen Mineralisation und Demineralisation in den Knochen. Eine starke Knochenstruktur trotzt einem bakteriellen Befall. Somit beugt das Vitamin D einer Parodontitis vor.

Vitamin D in der Nahrung beugt Infektionen vor

Vitamin D löst sich in Fett. Trotzdem speichert es der Körper nicht in großen Mengen. Die Einnahme Vitamin-D-haltiger Lebensmittel zeigt sich für eine gute Immunabwehr als unerlässlich. Da das Vitamin eine Hitzebeständigkeit bis 180 Grad Celsius besitzt, gehören gekochte und gebratene Speisen dazu. Weitere Lebensmittel, die Vitamin D enthalten, stellen dar:

  • Fettfische (Aal oder Hering),
  • Lebertran,
  • Milchprodukte (Milch, Joghurt und Käse),
  • Eier,
  • Vollkornbrot (Hafer, Dinkel, Hirse),
  • eine Vielzahl an Obst und Gemüse
  • sowie Raps-, Oliven- und Walnussöl.

 

Neben dem Verzehr entsprechender Produkte, fördert Sonnenlicht die körpereigene Bildung des Vitamin D. Dabei spielt die Länge eines Aufenthalts in der Sonne sowie deren Intensität eine tragende Rolle. Schließlich entstehen 90 Prozent der Vitamin-D-Konzentration durch das Licht. Diese Menge entspricht einem fünfzehnminütigen Sonnenbad.

Die Vorbeugung durch Vitamin D gegen Parodontose funktioniert durch die Stärkung des Immunsystems. Das Sonnenvitamin wehrt bakterielle Erreger ab und verhindert Entzündungen des Zahnbetts. Neben der Aufnahme durch Sonneneinstrahlung gelangt Vitamin D über die Ernährung in den menschlichen Organismus.

veröffentlicht von: Anna Nilsson,




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