Stimmungs-Schwankungen wegen Vitamin-D-Mangel

Warum führt ein Mangel an Vitamin-D zu Stimmungs-Schwankungen?

Fehlt es dauarhaft an Vitamin-D hat dies langfristige Auswirkungen. Aus dem Grund kommt es bei einem Vitamin-D-Mangel zu Stimmungs-Schwankungen. Im schlimmsten Fall arten diese in Depressionen aus. Speziell in der kalten Jahreszeit absorbiert die Haut wenige Sonnenstrahlen. Dadurch senkt sich die Cholecalciferol-Konzentration im Körper und eine Schwächung der Immunabwehr droht. Der Organismus nimmt das Cholecalciferol über die UV-Strahlung auf und wandelt es zu einer körpereigenen Substanz um. Diese beteiligt sich an zahlreichen Prozessen innerhalb des Organismus. Nicht zuletzt profitieren die Abwehrkräfte von einer ausreichenden Zufuhr an Vitamin D.

Bild Migräne

D3 und Stimmungs-Schwankungen // Urheber: comodigit / 123RF

 

Vitamin-D-Mangel und Stimmungs-Schwankungen zusammengefasst

Warum führt ein Vitamin-D-Mangel zu Stimmungs-Schwankungen? Die Antwort auf diese Frage besteht in einer Verringerung der körpereigenen Abwehrkräfte. Cholecalciferol wirkt sich auf eine Vielzahl von Stoffwechsel-Prozessen positiv aus. Beispielsweise verbessert es die Struktur der Knochen und stärkt das Immunsystem. Fehlt es dem Organismus an der fettlöslichen Substanz, droht eine Unterproduktion der weißen Blutkörperchen.

Dadurch gelangen unterschiedliche Krankheits-Erreger problemlos in die Blutbahn. Die Patienten fühlen sich in der Folge kränklich und unzufrieden. Aus dem Grund entstehen die Stimmungs-Schwankungen, die sich im schlimmsten Fall zu Depressionen entwickeln. Um dem entgegenzuwirken, eignen sich Vitamin-D-Präparate, um den täglichen Bedarf des Hormons zu decken.

 

Sonnenlicht hellt die Stimmung auf

Helligkeit und Wärme wirkt sich positiv auf das Gemüt aus. Befinden sich die Interessenten täglich im Freien, bedingen die Sonnenstrahlen die Vitamin-D-Synthese. Das durch das UV-Licht aufgenommene Konzentrat wandelt der Organismus in das körpereigene Vitamin D3 um. Dadurch verbessern sich die Abwehrkräfte. In der Folge fühlen sich die betroffenen Personen fit und gesund. Jedoch steht fehlendes Sonnenlicht mit einem deutlichen Rückgang der Sonnenvitamin-Konzentration im Zusammenhang.

Speziell in den nördlichen Gefilden steht die Sonne den Winter über tief über dem Horizont. Hierbei reichen die Strahlen nicht aus, um den täglichen Bedarf an dem relevanten Cholecalciferol zu decken. Ausschließlich von April bis Oktober besteht die Möglichkeit, den Vitamin-D-Spiegel durch den Einfluss von UV-Licht zu erhöhen. Dabei spielt es eine wesentliche Rolle, in welchem Breitengrad die jeweiligen Patienten leben. In jedem Ort, der nördlich von Rom liegt, funktioniert die Vitamin-D-Synthese in der kalten Jahreszeit ausschließlich unzureichend. Hierbei führt der daraus resultierende Vitamin-D-Mangel zu Stimmungs-Schwankungen. Die Verstimmung ist keine Folge der niedrigen Sonnenvitamin-Konzentration. Vielmehr handelt es sich um eine Begleit-Erscheinung, die mit dem geringen Sonnenlicht zusammenhängt.

Wenig Vitamin D bedingt Depressionen

Bei einem anhaltenden Defizit an Cholecalciferol drohen den Betroffenen gesundheitliche Probleme. Dazu gehören beispielsweise:

  • Müdigkeit,
  • eine Übersäuerung des Blutes,
  • Schuppenflechte,
  • Knochenschmerzen
  • sowie eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen.

Die Personen, denen es an dem Hormon mangelt, fühlen sich in der Folge kränklich. Hierbei resultieren die Stimmungs-Schwankungen aus dem anhaltenden Unwohlsein. Des Weiteren drohen bei einer dauernden Unterversorgung mit dem Cholecalciferol Depressionen, welche die Lebens-Qualität der Betroffenen stark einschränken.

Speziell in den Wintermonaten leidet eine Vielzahl der nördlich von Rom lebenden Menschen an der Lichtmangel-Depression. Aufgrund des Mangels an Vitamin D sind Stimmungs-Schwankungen ein typisches Symptom. Des Weiteren fühlen sich die Patienten müde und abgeschlagen. In der Regel verschwinden die Verstimmungen in der warmen Jahreszeit. Daher nennt sich die gesundheitliche Komplikation „saisonal abhängige Depression“, kurz SAD.

 

Im Regelfall erweist sich die Erkrankung als eine seltene Depressions-Form. Prozentual betrifft sie vorwiegend Frauen, wobei sich die Fälle speziell in den skandinavischen Ländern häufen. Um der Verstimmung vorzubeugen, eignet sich ein ausreichender Sonnenvitamin-Haushalt. Nehmen die Personen entsprechende Präparate zu sich, liegt der Richtwert der täglichen Dosierung bei 20 Mikrogramm. Auf diese Weise regulieren die Betroffenen ihre Cholecalciferol-Konzentration. Der Normwert beträgt 500 Internationale Einheiten an einem Tag. Hierbei schützt eine regelmäßige Zufuhr des Vitamin D vorwiegend im Alter vor depressiven Verstimmungen. Die Studie „Vitamin D and common mental disorders in mid-life: cross-sectional and prospective findings“ belegt diese Hypothese. Im Jahr 2013 veröffentlichte Jane Maddock ihre Publikation und bewies, dass das Sonnenvitamin das Risiko für Depressionen senkt.

 

Fehlt es dem Organismus an Cholecalciferol, droht eine erhöhte Anfälligkeit für unterschiedliche Krankheiten. Die betroffenen Personen bemerken die gesundheitlichen Komplikationen, zu denen beispielsweise Kopf-Schmerzen oder anhaltende Heiserkeit zählen. Aufgrund des Unwohlseins führt der Mangel an Vitamin D zu Stimmungs-Schwankungen. Die amerikanische Studie der Washington University School of Medicine beweist den Zusammenhang zwischen Verstimmungen und dem Fehlen des Sonnenvitamins. Die im Jahr 2006 publizierte Veröffentlichung erschien unter dem Titel „Vitamin D deficiency is associated with low mood and worse cognitive performance in older adults“. Sie macht deutlich, dass die geschwächte Immunabwehr eine gedrückte Stimmung bedingt. Durch einen Vitamin-D-Mangel erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer Depression um 85 Prozent.

 

Wie wirkt sich Vitamin D auf das Gemüt aus?

Das relevante Sonnenvitamin unterstützt die Funktion der weißen Blutkörperchen. Hierbei stehen speziell die als Gedächtniszellen bezeichneten Lymphozyten im Vordergrund. Einen positiven Einfluss nimmt das Calciol auf die T-Zellen, die für die Immunisierung eine wesentliche Rolle spielen. Sie erkennen Krankheits-Erreger und aktivieren die Granulozyten. Fehlt es dem Organismus an Cholecalciferol, erhöht sich das Risiko einer Autoimmun-Erkrankung. Die Betroffenen fühlen sich dauerhaft unwohl, wodurch es zu einer Verstimmung kommt. Ebenso reguliert das Vitamin D die Produktion des Glückshormons Serotonin. Dieses hebt die Stimmung. Es macht die Patienten glücklich. Bleibt der Serotonin-Spiegel dauerhaft erhöht, stellt Stress kein Problem dar. Das Hormon verringert dessen Auswirkungen. Demnach hilft die Substanz gleichzeitig, einer Depression vorzubeugen.

 

Zusätzlich resultieren aus dem fehlenden Sonnenvitamin eine verstärkte Krankheits-Anfälligkeit und verschlimmerte Verläufe der Infektionen. Um einer depressiven Verstimmung vorzubeugen, lohnt es sich, den täglichen Bedarf an dem Cholecalciferol zu decken. Funktioniert das nicht über die Vitamin-D-Synthese unter Einfluss des Sonnenlichts, steht die gesunde Ernährung im Vordergrund. Manche Speisen enthalten geringe Konzentrationen des Sonnenvitamins. Sie bilden lediglich zehn bis 20 Prozent des gesamten Vitamin-D-Spiegels. Zu den nützlichen Lebensmitteln zählen beispielsweise Eier, Fettfische und Avocados.

Cholecalciferol-Präparate erhalten Personen mit einem Vitamin-D-Defizit in der Apotheke oder in Online-Shops. Bei der Medikation achten sie darauf, die empfohlene Tagesmenge nicht zu überschreiten. Ebenso wie eine Unterversorgung des Hormons führt eine übermäßige Aufnahme zu gesundheitlichen Komplikationen.

 

⏱ Letzte Aktualisierung am von Anna Nilsson, Medizinjournalistin

Autorenprofil

Anna Nilsson, Medizinjournalistin

Anna Nilsson, als Medizinredakteurin ist Sie mitwirkende Autorin im Vitamin-D-Mangel Ratgeber.

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