letzte Änderung 21.11.2016 von: Anna Nilsson, med. Kontrolle L.Schnurbus

Vitamin D – Alle Symptome eines Mangels

Vitamin-D, eines der wichtigsten Vitalstoffe des menschlichen Körpers und ausschlaggebend für eine Vielzahl gesundheitlicher Aspekte –  Mangelt es an diesem Hormon, führt dies zu einer Vielzahl von Symptomen die sich in den meisten Fällen nicht sofort als Vitamin-D-Mangel Symptome erkennen lassen. Hier finden Sie einen ausführlichen Artikel zu allen spezifischen Anzeichen eines Mangels:

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Alle Anzeichen eines Vitamin-D-Mangel

Oft ist es schwierig festzustellen, ob Vitamin D Mangel Symptome der Grund für das schlechte Wohlbefinden ist. Statistiken zeigen, das deutschlandweit mehr als die Hälfte aller Menschen nur unzureichend mit Vitamin D versorgt werden.

Die ersten Anzeichen eines Mangels, sind oft Müdigkeit und Konzentrationsprobleme. Bei ihren Kindern können Sie dies sehr schnell an schlechter werdenden Schulnoten erkennen. Die Vitamin D Mangel Symptome können sich jedoch um vieles schlimmer in Form von einer Rachitis auswirken. Dies hat zur Ursache das der Knochenaufbau und somit das Wachstum ihres Kindes (Verformung der Wirbelsäule, des Schädels oder der Beine) erheblich gestört wird.

 

So erkennen Sie die Symptome:

Die ersten Anzeichen und Symptome  sind meist schlechte Stimmung, Schlafstörungen, Nervosität, achten Sie deshalb besonders auf diese Zeichen eines Vitamin D Mangels.

Sie reagieren gereizt auf Fragen oder anderweitige Situationen, bei denen Sie zuvor ruhig blieben. Auch anhand der Fingernägel ist es möglich, eine Diagnose an sich selbst durchzuführen. Bei Symptomen von Vitamin D Mangel brechen diese sehr schnell ab oder es befinden sich mehrere weiße Flecken im Inneren ihres Fingernagels. Bei ständig anhaltenden Kopfschmerzen ziehen Sie sich zurück und ihr Verhalten gegenüber Freunden oder Verwandten hat sich in der letzten Zeit negativ verändert. Dies sind oft die ersten Auswirkungen der Vitamin D Mangel Symptome.

 

Die wichtigsten D3 Mangel-Symptome:

 

Unspezifische Vitamin-D-Mangel Symptome

  • Müdigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • verlangsamtes Denken
  • depressive Verstimmungen
  • Muskelschwäche
  • Muskelkrämpfe
  • Knieschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Appetitlosigkeit
  • Innere Unruhe / Nervosität
  • Hautprobleme, zum Beispiel Schuppenflechte
  • erhöhte Anfälligkeit für bakterielle Infektionen und Infekte

 

Vitamin-D-Mangel Symptome, die das Skelettsystem betreffen

  • Skelettschmerzen
  • Knochenverbiegungen durch Diaphysenschäden
    Als Diaphyse bezeichnen Mediziner den Schaft eines zwischen beiden Metaphysen gelegenen Röhrenknochens.
  • durch Knieverformungen bedingte Achsenabweichungen
  • Auftreibung der metaphysären Wachstumsfugen

 

Vitamin-D-Mangel Symptome im Nervensystem:

  • Neigung zur Tetanie bedingt durch Hypokalzämie (Kalziummangel)
  • muskuläre Hypotonie
    Mangel an Muskelspannung und Muskelstärke in der quer gestreiften Muskulatur
  • motorische Entwicklungsverzögerung
  • epileptische Anfälle
  • Herzrhythmusstörungen durch Hypokalzämie
  • Gingivahyperplasie (Zahnfleisch-Überentwicklung)

 

Video zu den Symptomen des Vitamin-D-Mangels




 

Vitamin D – Wann ist eine ärztliche Behandlung notwendig?

Die Symptome eines Vitamin-D-Mangels verlaufen von Person zu Person sehr unterschiedlich. Oft ist es schwierig, festzustellen, ob die vorliegenden gesundheitlichen Probleme wirklich aus einem D3 Mangel hervorgehen. Um sicher zu gehen und eine sichere Diagnose zu haben, sollte immer eine ärztliche Untersuchung erfolgen. Folgende Symptome erfordern einen Arztbesuch zur Klärung, ob ein Mangel des Prohormons ursächlich ist:

 

  • Muskelschwäche
  • Kalziummangel und dadurch bedingte Muskelkrämpfe
  • grippale Infekte
  • Diabetes
  • Schuppenflechte
  • Parodontose
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Krebs
  • Asthma
  • Schizophrenie
  • Depressionen
  • Kopfschmerzen
  • Osteomalazie
    Als Osteomalazie bezeichnen Fachleute eine Krankheit, bei der sich die Knochendichte aufgrund eines Vitamin-D-Mangels verringert. Der Mangel verhindert eine ausreichende Aufnahme von Kalzium im Darm. Dies führt zum Abbau der mineralisierten Knochen, die eine nicht mineralisierte Grundsubstanz ersetzt. Sie ist im Gegensatz zu den mineralisierten Knochen weich.
  • sekundärer Hyperparathyreoidismus
  • multiple Sklerose
  • Adipositas
  • chronische Rückenschmerzen
  • Rachitis bei Kindern und dadurch bedingte Verformungen des Skeletts
  • Hypertonie
  • Krebs
  • Diabetes

 

Mit welchen Symptomen beginnt der Vitamin-D-Mangel?

Die ersten Anzeichen und Symptome eines Mangels an Vitamin D sind Heißhunger auf Süßigkeiten, allgemeines Unwohlsein und depressive Verstimmungen, die sich durch Antriebsstörungen, Lustlosigkeit sowie Freudlosigkeit bemerkbar machen.

Patienten klagen zu Beginn des Mangels über einen nicht erholsamen Schlaf, der sich in Müdigkeit und Abgeschlagenheit äußert. Mangelnde Konzentration und Nervosität machen Patienten mit einem erniedrigten Vitamin-D-Spiegel das Leben schwer. Von einem Vitamin-D-Mangel betroffene Personen reagieren plötzlich gereizt auf Fragen oder bei anderen Situationen, die sie zuvor nicht aus der Ruhe brachten. Ein erkannter Mangel in diesem Stadium ist noch voll reversibel.

 

Wie wirkt sich das mittlere Stadium symptomatisch aus?

Patienten im mittleren Stadium des Vitamin-D-Mangels leiden an häufigen Infekten der Harnwege und des Unterleibs sowie der oberen und unteren Luftwege. Es zeigen sich erste als Pseudo-Allergien bezeichnete Unverträglichkeits-Reaktionen sowie Allergien. Der Betroffene klagt über funktionelle Beschwerden, die alle Organe betreffen. Ärztliche Untersuchungen erbringen Normalbefunde. Des Weiteren machen sich unbeständige Schmerzen des Bewegungsapparates mit wechselnden Orten bemerkbar. Die im ersten Stadium bereits vorhandenen Schlafstörungen zeigen sich in deutlicherer Form. Haut und Schleimhäute des Patienten erweisen sich als trocken. Ein Vitamin-D-Mangel im mittleren Stadium ist in der Regel noch reversibel.

 

Symptome im chronischen Stadium

Im chronischen Stadium des Vitamin-D-Mangels fühlt sich der Patient schwer abgeschlagen. Er zeigt Schwäche sowie eindeutige Funktionsausfälle, die sich im Beruf, bei sozialen Kontakten und den alltäglichen Tätigkeiten bemerkbar machen. Weitere Indikatoren für einen Vitamin-D-Mangel äußern sich in schweren Unverträglichkeits-Reaktionen auf Nahrungsmittel sowie auf Stoffe des alltäglichen Lebens. Angehörige des Patienten bemerken eine Persönlichkeitsveränderung der betroffenen Person. Sie erkrankt an schweren rheumatischen, entzündlich degenerativen Krankheiten. Auch Krebserkrankungen sind wahrscheinlich. Zum Mangel an Vitamin D gesellen sich sekundäre Mangelerscheinungen bedingt durch oxidativen und reduktiven Stress. In diesem Stadium vermögen die Ärzte, die Beschwerden zu lindern; eine vollständige Heilung ist wenig wahrscheinlich.

 

Dünnes Haar, graues Haar und Haarausfall

Dünnes Haar gilt als eines der Symptome für einen Vitamin-D-Mangel. Wer dieses als Auswirkung eines Mangels an dem Prohormon erkennt, ist gewarnt. Sein Körper benötigt Nähr- und Vitalstoffe – unter anderem Vitamin-D. Ein Mangel schränkt die Leistungsfähigkeit der Haarwurzeln sowie die Pigmentierung ein. Das Risiko eines vorzeitigen Ergrauens der Haare vermindert eine entsprechende Versorgung mit Vitamin D sowie anderen Nähr- und Vitalstoffen.

 

Muskelschwäche

Michael F. Holick beschäftigt sich mit der Erforschung von Vitamin-D. Laut Aussagen des Wissenschaftlers löst ein Mangel Muskelschwäche aus. Zur Stimulation der Vitamin-D-Rezeptoren benötigen Muskeln eine ausreichende Menge des Prohormons. Eine unzureichende Versorgung mit Vitamin D bewirkt, dass die Muskeln nicht mehr optimal funktionieren.

 

Sekundärer Hyperparathyreoidismus durch Hypokalzämie oder Vitamin-D-Mangel

Ursächlich für die Entstehung eines sekundären Hyperparathyreoidismus ist eine Hypokalzämie in Zusammenhang mit einem Mangel an Calcitriol, da das Vitamin D eine wesentliche Rolle bei der Resorption des verzehrten Kalziums einnimmt. Ein erniedrigter Vitamin-D-Spiegel bewirkt eine vermehrte Sekretion des durch die Nebenschilddrüsen gebildeten Parathormons.

 

Probleme mit Herz und Blutdruck

Kardiologen machen mittlerweile nicht mehr das Cholesterin für das Entstehen von Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufes verantwortlich. Vielmehr vertreten sie die Ansicht, dass deren Ursache in arteriellen Entzündungen liegt, die auf eine falsche Ernährung zurückzuführen sind, sowie auf einen Mangel an Vitamin D. Die These der Kardiologen bestätigt die achtjährige Ludwigshafener Risikostudie. Das Ergebnis belegt, dass ein Mangel des Prohormons das Risiko des Todes, bedingt durch eine Herzerkrankung, bedeutend erhöht. Laut der amerikanischen Framingham-Herz-Studie besteht durch einen Vitamin-D-Mangel ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt, für Herzversagen sowie für einen Schlaganfall.

 

Brüchige Fingernägel und Zahnschäden

Vitamin D regelt den Kalzium-Haushalt des Menschen. Eine Unterversorgung mit dem Prohormon führt daher trotz gründlicher Zahnpflege zu Schäden im Bereich der Zähne. Der Vitamin-D-Mangel bewirkt einen nicht korrekten Aufbau des Zahnschmelzes und eine damit einhergehende Anfälligkeit.Ein weiteres Indiz für einen Mangel des Prohormons stellen brüchige Fingernägel mit mehreren weißen Flecken im Inneren des Fingernagels dar.

 

Spannungs-Kopfschmerzen

Bei ständig anhaltenden Kopfschmerzen ziehen sie sich Patienten mit Vitamin-D-Mangelerscheinungen zurück und ihr Verhalten gegenüber Freunden oder Verwandten verändert sich negativ. Wissenschaftler beschreiben im „The Journal ofHeadachePain“ den Zusammenhang zwischen Nicht-Migräne-Kopfschmerzen und den Vitamin-D-Werten. Grundlage ist die Studie einiger Wissenschaftler des in Tromsø ansässigen University Hospitals of North Norway. Demnach treten Kopfschmerzen vom Nicht-Migräne-Typ bei einem Vitamin-D-Mangel um 20 Prozent häufiger auf. Weitere Studien bestätigen den Zusammenhang zwischen chronischen Spannungs-Kopfschmerzen und Vitamin-D-Werten unter 10 Ng/ml.Kopfschmerztabletten halfen den jeweiligen Studienteilnehmern nicht. Nach der täglichen Gabe von 1.000 bis 1.500 IE Vitamin D und 1.000 mg Kalzium verringerten sich die Schmerzen.

 

Gliederschmerzen und Muskelkrämpfe

Sehr schmerzhaft gestalten sich Gliederschmerzen oder Muskelkrämpfe. Viele Patienten berichten, dass diese speziell in den Nachtstunden auftreten. Andere leiden am Morgen oder ganztägig unter den unangenehmen Symptomen.

 

Schwindelanfälle und Kreislaufprobleme

Als gefährlich erweisen sich Kreislaufprobleme oder Schwindelanfälle, die während der Arbeit aber auch zu Hause unter körperlicher Anstrengung bzw. beim Aufstehen erfolgen können. Einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel ziehen Mediziner als Ursache für den gutartigen Lagerungsschwindel in Betracht, da die Vitamin-D-Spiegel bei dieser Patientengruppe oft auffällig erniedrigte Werte zeigen. Wissenschaftler in Großhadern beabsichtigen, dies durch Studien zu beweisen.

 

Vitamin-D-Mangel-Symptome und das geschwächte Immunsystem

Eine Unterversorgung an Vitamin D ruft die Schwächung des Immunsystems hervor. Mehrheitlich betrifft dies ältere Menschen sowie Raucher, deren Immunsystem bereits schwächer ist, als von jüngeren Personen. Dies hat diverse Infektionen der Atemwege wie zum Beispiel Bronchitis zur Folge. Jedoch sind auch zahlreiche junge Menschen durch Vitamin-D-Mangel-Symptome von Infektionen in den Atemwegen betroffen.

 

Phsychische D3 Mangel Symptome

Stimmungstief aufgrund eingeschränkten Serotonins

Zu den Symptomen, die auf einen Mangel an Cholecalciferol hindeuten können, zählen die Depressionen. Der Grund besteht darin, dass durch das fehlende Vitamin D keine Aktivierung relevanter Enzyme entsteht. Zu ihnen gehört das Serotonin, das den Beinamen „Glückshormon“ trägt. Es übernimmt Verantwortung für das Glücksempfinden, indem es beispielsweise das Belohnungszentrum im menschlichen Gehirn stimuliert. Demnach gehört die Adynamie zu den charakteristischen Vitamin-D-Mangel-Symptomen.

Der Fachbegriff bezeichnet neben einer depressiven Verstimmung ein Gefühl der Abgeschlagenheit. Daraus resultiert ein Energieverlust, der ebenfalls einen negativen Einfluss auf die Stimmung ausübt. Bleibt die Depression als Symptom für den Vitamin-D-Mangel lange Zeit unbemerkt, beeinträchtigt sie das Leben der Betroffenen stark. Die gesundheitliche Komplikation gehört dabei zu den weitverbreiteten Leiden. Allein in Deutschland weisen drei Millionen Menschen Anzeichen für das dauerhafte Stimmungstief auf. Das belegt die Publikation „Erscheinungsformen, Häufigkeit und Versorgung von Depressionen. Ergebnisse des bundesweiten Gesundheitssurveys”. H. U. Wittchen et al. veröffentlichten diese im Jahr 2000.

Des Weiteren bewies eine Studie der WHO, dass die Depressionen bereits zu Krankheitsbeginn das Leben der Patienten beeinträchtigen. Sie nennt sich: „The global burden of disease: 2004 update“ und stammt von C. Mathers et al. Die Veröffentlichung erschien im Jahr 2008.

 

Die Depression als Vitamin-D-Mangel-Symptom

Zu den Hauptursachen der depressiven Verstimmung gehört ein Mangel an Cholecalciferol. Hierbei zeigt sich, dass zwischen der Schwere der gesundheitlichen Komplikation und der Mangelerscheinung eine umgekehrte Abhängigkeit besteht. Das heißt, je weiter die Calciol-Konzentration im Blut sinkt, desto ausgeprägter sind die Anzeichen der Depression. Im Umkehrschluss führt die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten zu einer verbesserten Stimmung.

In der kalten Jahreszeit besteht keine Möglichkeit, das Calciol eigenständig unter Einfluss der Sonnenstrahlen zu synthetisieren. Aus dem Grund leiden vorrangig Frauen an einem im Volksmund „Winterdepression“ genannten Stimmungstief. Früher gingen die Forscher davon aus, dass der Mangel an Licht die Schwermut begünstigt. In der heutigen Zeit wissen sie, dass fehlendes Vitamin D sich negativ auf den Gemütszustand auswirkt. Der Grund besteht darin, dass das Calciol die Ausschüttung von Serotonin im Gehirn reguliert. Fehlt es im Körper, fühlen sich die Betroffenen müde, abgeschlagen und lustlos.

Vorrangig in der Winterzeit leiden die Patienten an einem niedrigen Cholecalciferol-Spiegel. Begaben sie sich im Sommer nicht ausreichend lange ins Sonnenlicht, besitzen sie keinen körpereigenen Vitamin-D-Speicher. Demnach besteht in der kalten Jahreszeit keine Möglichkeit, die Cholecalciferol-Konzentration auf natürliche Weise zu erhöhen. Vorrangig Frauen spüren in dem Fall die Winterdepression. Bei älteren Patienten führt das Phänomen unter Umständen zur Lebensmüdigkeit. In der Folge werden sie dem Alltag überdrüssig. Um kurzfristig Abhilfe zu schaffen, empfehlen die Mediziner, eine Vitamin-D-Lampe zu erwerben. Deren ultraviolette B-Strahlen regen die Eigensynthese des Vitamin D3 an.

 

Wie wirkt Cholecalciferol auf das Serotonin?

Die depressive Verstimmung stellt ein Symptom des Vitamin-D-Mangels dar, da dem Organismus das Serotonin fehlt. Das resultiert aus dem Umstand, dass Calciol sich an der Regulation des Hirnbotenstoffs beteiligt. Demnach sorgt eine Unterversorgung mit Vitamin D zu einer strukturellen Veränderung im Gehirn. Diese bewirkt eine fehlerhafte Verwertung des Dopamins. Zusätzlich droht aufgrund der Mangelerscheinung eine gestörte Synthese des Norepinephrins. Die Substanz kennen die Patienten besser unter dem Namen Noradrenalin. Die drei Enzyme nehmen einen starken Einfluss auf die psychische Verfassung der Patienten.

Eine weitere Aufgabe des Calciols besteht darin, das interzelluläre Antioxidans Glutathion zu steuern. Aufgrund der Fähigkeit des Vitamin D, die Nerven zu schützen, bewahrt es den Organismen vor neuralen Erkrankungen. Leiden die Patienten an dem charakteristischen Vitamin-D-Mangel-Symptom, bewährt es sich, den Calciol-Spiegel zu erhöhen. Hierbei empfehlen die Mediziner beispielsweise eine Anfangstherapie, bei der sie Cholecalciferol-Präparate einnehmen.

Als vorteilhaft erweisen sich die Vitamin-D-Tropfen, da sie eine flexible Dosierung ermöglichen. Aufgrund der enthaltenen Zusatzstoffe verzichten die Patienten besser auf den Konsum der Cholecalciferol-Tabletten. Bei einer fortgeschrittenen Depression suchen die Betroffenen zudem Unterstützung bei der Familie oder einem Psychologen.

 

 

Verringerte Zellgesundheit als Symptom des Vitamin-D-Mangels

Das Vitamin D übernimmt im menschlichen Organismus die Steuerung von mehr als 2.000 Genen. Diese erhalten für diverse Prozesse einen hohen Stellenwert. Zu den gravierenden Symptomen des Vitamin-D-Mangels gehört das Abfallen der Zellgesundheit. Auf lange Sicht drohen schwerwiegende Schäden an den Organen. Im schlimmsten Fall gilt die Mangelerscheinung als Ursache für das vorzeitige Ableben der Patienten. In Deutschland sterben im Jahr 18.000 Menschen an den Folgen des Calciol-Mangels. Das belegt die Studie: „An estimate of the survival benefit of improving vitamin D status in the adult german population“. Armin Zittermann et al. veröffentlichte die Publikation im November 2009.

Allerdings widersprechen einige Wissenschaftler der Hypothese, da die niedrige Vitamin-D-Konzentration in mehreren Fällen aus einer Vorerkrankung resultiert. Um dennoch Organschäden zu vermeiden, testen Sie bei Bedarf die Menge des Cholecalciferols im Blutkreislauf. Zu dem Zweck eignet sich beispielsweise ein im Internet erhältliches Test-Kit. Alternativ bitten Sie Ihren Hausarzt, eine entsprechende Blutuntersuchung vorzunehmen. Bemerken Sie erste Symptome des Vitamin-D-Mangels, bewähren sich beispielsweise Calciol-Supplemente. Durch die Kapseln, Tropfen oder Tabletten gelingt es den Patienten, den Vitamin-D-Spiegel auf den Normbereich zu erhöhen.

 

Das Calciol und die Knochengesundheit

Neben der vorwiegend bei Kindern auftretenden Rachitis führt ein Mangel an Cholecalciferol auch bei Erwachsenen zu brüchigen Knochen. Das gesamte Knochensystem bildet sich bis zum 20. Lebensjahr der Patienten aus. Daher betrifft die verminderte Knochengesundheit als Symptom des Vitamin-D-Mangels oft junge Erwachsene. Halten sie sich wenig in der Sonne auf und nehmen keine Cholecalciferol-Präparate ein, leiden sie unter einer Demineralisierung des Skeletts.

Im Laufe des Lebens führt die verminderte Konzentration des Calciols zudem zu Knochenschwund und einer Knochenerweichung. Die Ursache besteht in der Aufgabe des Vitamin D, das die Aufnahme von Kalzium und Phosphor steuert. Fehlt es im Organismus, wirkt dieser mit dem Herauslösen der Mineralien aus dem Knochen einem Kalziummangel entgegen. Zunächst folgt eine Aufweichung der Knochenstruktur, anschließend erscheinen sie brüchig. Speziell ältere Menschen mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel leiden unter Knochenbrüchen.

 

Infektionsanfälligkeit als Symptom für den Vitamin-D-Mangel

Zu den typischen Merkmalen eines Calciol-Mangels gehört die bereits in den Aufzählungen genannte Infektionsanfälligkeit. Das Vitamin D übernimmt zellregulierende Aufgaben und beeinflusst dadurch die körpereigene Immunabwehr. Sobald es zu einer Mangelerscheinung kommt, klagen die Betroffenen über eine höhere Anfälligkeit für Erkältungen und andere Infekte. In den Wintermonaten bleibt auch die Eigensynthese des Cholecalciferols unter Einwirkung der ultravioletten B-Strahlung aus. Daher steigt das Risiko bakterieller und viraler Infektionen weiterhin.

Das Calciol steuert das Ausschütten der körpereigenen Antibiotika. Dadurch reguliert es die angeborene und die erlernte Abwehrreaktion des Immunsystems. Nehmen Sie wenig Vitamin D auf, erkranken Sie häufiger an Grippe oder Atemwegserkrankungen. Ferner begünstigt die Mangelerscheinung das Entstehen verschiedener Autoimmunerkrankungen. Dazu gehört beispielsweise die multiple Sklerose. Wissenschaftler fanden heraus, dass ein Mangel an Cholecalciferol zur Entstehung der Krankheit beiträgt. Leiden Sie bereits an dem Phänomen, stellt die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten eine empfehlenswerte Begleittherapie dar.

 

Vitamin-D-Mangel und Symptome des Blutkreislaufs

Das Calciol beeinflusst mehrere Teilbereiche des Herz-Kreislauf-Systems. Eine große Meta-Studie aus dem Jahr 2010 belegt, dass das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung durch einen ausreichenden Vitamin-D-Spiegel um 33 Prozent sinkt. Die Wahrscheinlichkeit, an Diabetes zu erkranken, verringert sich durch eine angemessene Calciol-Konzentration im Blut um 55 Prozent. Da Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland zu den häufigsten Todesursachen zählen, beeinflusst der Vitamin-D-Spiegel nachweislich die Mortalität.

Überdies verhindert das Cholecalciferol die Verkalkung der Gefäße. Die Ablagerungen verursachen die Störungen im Herz-Kreislauf-System. Auch der Umstand belegt die Relevanz des Vitamins D für den menschlichen Körper. Hierbei kommt es jedoch darauf an, dass die Patienten Vitamin K2 konsumieren. Dieses sorgt für den Transport des aufgenommenen Kalziums und dessen Einbindung in die Knochenstruktur. Fehlt es, bildet sich im Körper schädliche Schlacke.

 

Fehlendes Vitamin D führt zu Nervenschäden

Eine Vielzahl der Vitamin-D-Rezeptoren existiert im zentralen Nervensystem und im Gehirn. In diesen Bereichen übernimmt das Calciol unterschiedliche Aufgaben. Beispielsweise schützt es die Neuronen effektiv vor Schäden. Zu den Symptomen des Vitamin-D-Mangels gehören daher auch psychische Defekte. Die Betroffenen bemerken eine verminderte Leistungsbereitschaft und einen Abfall der geistigen Fähigkeiten. Speziell im Alter leiden Personen mit einem geringen Calciol-Spiegel unter einer verminderten Sinneswahrnehmung und Konzentrationsschwäche.

Nehmen Sie ausreichend Vitamin D zu sich, schützen Sie Ihren Organismus effektiv vor einer altersbedingten Degeneration. Zusätzlich regelt es eine Vielzahl von im Gehirn angesiedelten Botenstoffen. Ebenso unterstützt das Cholecalciferol das das Hirn beim Entgiften. Es reguliert das Ausschütten eines starken Antioxidans namens Glutathion. Ferner hemmt es die Fertigung des gesundheitsschädigenden Stickstoffmonoxids.

Fehlt Ihnen das Calciol im Körper, gehört ein erhöhtes Demenzrisiko zu den charakteristischen Symptomen des Vitamin-D-Mangels. Zudem begünstigt die Mangelerscheinung die Entstehung von Depressionen und Schizophrenie.

 

Ferner stellt die Muskelschwäche ein charakteristisches Symptom für den Vitamin-D-Mangel dar. Bei älteren Menschen führt ein geringer Calciol-Spiegel im Blut zu einer deutlichen Schwächung der Muskulatur, sodass vermehrt Stürze drohen. Um das zu vermeiden, empfehlen die Mediziner ebenfalls die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten. Die handelsüblichen Tabletten verfügen über eine Dosierung von 1.000 Internationalen Einheiten. Interessieren Sie sich für eine Anfangstherapie, verschreibt Ihnen der Hausarzt geeignete Cholecalciferol-Präparate.

Leiden Sie unter einer geringen Vitamin-D-Konzentration, steht zunächst das Auffüllen der körpereigenen Speicher im Vordergrund. Daher eignen sich hoch dosierte Supplemente, um den Calciol-Spiegel in den normalen Bereich zu bringen. Anschließend steht bei Personen, die sich wenig im Freien aufhalten, die Erhaltungstherapie im Fokus. Mithilfe der regelmäßig eingenommenen Kapseln oder Tropfen gewährleisten Sie einen ausreichenden Vitamin-D-Spiegel in Ihrem Organismus. Aufgrund der flexiblen Dosierung stellen die Tropfen die bessere Alternative dar.

 

Zusammenfassung:

Ein Mangel an Vitamin D verursacht vielfältige Symptome und Erkrankungen. Die Symptome bei Kindern sind die einer Rachitis, bei den Erwachsenen neben anderen die einer Osteomalazie. Die Symptome sind psychisch-geistig, sie betreffen das Nervensystem und die Funktionen des Körpers.

 

Hilfe bei Vitamin-D-Mangel Symptomen:

weiterlesen: 

Vitamin-D bei Kindern

https://www.vitamindmangel.net/vitamin-d-tabletten-unwirksam-oder-sinnvoll.html