Vitamin-D-Mangel oder Vigantoletten© fürs Baby

Sinnvoller Schutz: Vitamin-D-Vigantoletten © für Babys und Kleinkinder

Die Meinungen zur zusätzlichen Vitamin-D-Versorgung für Kleinkinder gehen auseinander. Der Körper bildet einen Großteil des benötigten Vitamin D mittels Sonnen-Einstrahlung. Babys nehmen außerdem einen geringen Teil über die Muttermilch oder Nahrung auf. Ob eine zusätzliche Zufuhr, beispielsweise über Vitamin-D-Vigantoletten, für ein Baby Sinn macht, hängt von den individuellen Umständen ab. Dennoch ist die vorbeugende Gabe von Colecalciferol in Deutschland weit verbreitet.

Zugabe von Vitamin D bei Babys

 

Wirkung von Vitamin-D-Vigantoletten © für Babys

Vitamin D fördert den Knochenaufbau und die Zahnbildung. Damit beugt es Rachitis, einer vielfach lebensbedrohlichen Störung des Stoffwechsels vor. Neben einer Deformierung des Skeletts verursacht sie „weiche Knochen“. Weitere mögliche Folgen von Vitamin-D-Mangel sind Hypertonie und eine erhöhte Anfälligkeit für Krebs. Babys erhalten durch Vitamin-D-Vigantoletten einen zusätzlichen Schutz gegen diese Erkrankungen. Vitamin-D-Vigantoletten enthalten Colecalciferol, Vitamin D3.

 

Der Bedarf eines Babys an Vitamin-D

Ein Baby oder Kleinkind benötigt täglich circa 400 Internationale Einheiten (I. E.) an Vitamin D. Dies entspricht zehn Mikrogramm. Untersuchungen kommen zu dem Ergebnis, dass die Eigenproduktion in unseren Breiten oft zu gering ist. Jeder Quadrat-Zentimeter Haut produziert pro Stunde weniger als zehn I. E. Vitamin D. Dies bedeutet für kleine Kinder jeden Tag mehrere Stunden Aufenthalt im Freien. Dabei sind größere Körperflächen dem Sonnenlicht zugänglich.

 

In den kälteren Monaten ist das unrealistisch. Dadurch entsteht die Gefahr von Vitamin-D-Mangel, den die Eltern teilweise über die Muttermilch oder über die Babynahrung ausgleichen. Insgesamt bleibt eine Unterversorgung bestehen, die Vitamin-D-Vigantoletten für Babys zu beseitigen vermögen.

 

Die richtige Dosierung von Vitamin-D-Vigantoletten für ein Baby

Vitamin-D-Vigantoletten sind als Tabletten in Dosierungen von 500 I. E. und 1000 I. E. erhältlich. Für Kleinkinder genügt eine Tablette in der niedrigeren Dosierung täglich. Dies stellt zusätzlich zur körpereigenen Produktion und der Aufnahme durch Nahrung eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung sicher. Falls stillende Mütter Vitamin-D-Vigantoletten einnehmen, profitieren Babys über die Muttermilch von dieser Vitamingabe. Allerdings erhalten Sie dann nur einen Bruchteil der Ursprungsmenge.

 

Probleme bei der Einnahme

Verweigert ein Baby die Tablette, ist es ratsam, sie in einem Teelöffel Wasser oder Milch aufzulösen. Zusammen mit einer Mahlzeit gestaltet sich die Gabe leichter. Auch denkbar ist, die aufgelöste Tablette einer Brei- oder Flaschenmahlzeit zuzugeben. In diesem Fall ist es möglich, dass das Baby nicht die gesamte Dosis aufnimmt. Falls die Nahrung bereits Vitamin D enthält, erhöht sich im Gegensatz eventuell die Gesamtmenge. Zu beachten ist, dass Vitamin-D-Vigantoletten der Mahlzeit erst nach dem Erhitzen und dem anschließenden Abkühlen zuzufügen sind.

Risiken durch Vitamin-D-Vigantoletten?

Je nach Jahreszeit und Vitamin-D-Spiegel überschreitet die Gabe einer Tablette Vigantoletten mit 500 I. E. eventuell den täglichen Bedarf. Eine Überdosierung liegt erst vor, wenn ein Kind über einen längeren Zeitraum mehr als 2000 I. E. Colecalciferol einnimmt. Hier ist Vorsicht geboten, da auf Dauer zu viel Vitamin D zu gesundheitlichen Schäden führt. Vigantoletten 500 I. E. stellen eine mehr als ausreichende Versorgung sicher. Liegt ohne die Tablette kein oder nur ein geringer Vitamin-D-Mangel vor, ergibt sich keine Überdosierung. Dennoch ist es sinnvoll, die Anzeichen einer Vitamin-D-Überdosierung zu kennen. Typische Signale sind:

  • Unruhe,
  • häufiges Wasserlassen,
  • starkes Schwitzen,
  • Erbrechen,
  • starker Durst,
  • schlaffe Muskeln.

 

Wie lange und wann braucht ein Baby Vitamin-D-Vigantoletten?

Viele Ärzte verabreichen Kleinkindern ab der zweiten Lebenswoche bis zum Ende des ersten Lebensjahres täglich 500 I. E. Vitamin D. Ab dem zweiten Lebensjahr empfiehlt sich, dies vor allem in den Wintermonaten fortzusetzen. Diese Prophylaxe gewährleistet einen zuverlässigen Schutz vor Rachitis und eine normale Entwicklung des Knochenbaus.

Vigantoletten kommen ohne Zusatzstoffe wie Polyethylenglykol oder künstliche Antioxidantien aus. Erstere erhöhen die Durchlässigkeit der Schleimhäute für Schadstoffe. Letztere sind Allergie-Auslöser, die Ihr Baby im Fettgewebe speichert.

 

Dieser Artikel ist eine unabhängige Meinungs-Darstellung unserer Redaktion – keine Produktinformation.
Lizenzen: Wir verwenden den Namen Vigantoletten© – dieser ist eine eingetragene Marke der Merck Serono GmbH

weiterführend:

https://www.vitamindmangel.net/vitamindbaby

http://www.vigantoletten.de/rachitisprophylaxe-kariesprophylaxe.html

⏱ Letzte Aktualisierung am von Anna Nilsson, Medizinjournalistin

Autorenprofil

Anna Nilsson, Medizinjournalistin

Anna Nilsson, als Medizinredakteurin ist Sie mitwirkende Autorin im Vitamin-D-Mangel Ratgeber.

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