Vitamin-D und Appetitlosigkeit

Appetitlosigkeit: Vitamin D Mangel als geheimer Verursacher

Appetitlosigkeit und Vitamin-D – Wenn ursprünglich gute Esser plötzlich kaum oder gar keine Lust auf kulinarische Genüsse verspüren, spricht man von Appetitlosigkeit. Je nach Ausprägung erstreckt sich diese über einen kurzen oder längeren Zeitraum. In der Fachwelt unterscheidet sich der Verlust von Appetit deutlich von Anorexia. Von letzterem sprechen Experten genau dann, wenn der Patient auch nach tagelangem Verzicht auf Nahrung keine Lust auf jene verspürt.

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Appetitlosigkeit Frau © tunedin – Fotolia.com

Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer Gründe für diesen Zustand. Bei genauerem Hinschauen wird schnell deutlich, wie beispielsweise ein Vitamin D Mangel Appetitlosigkeit verursachen kann. Ein Blick über den fachlichen Tellerrand eröffnet neue Behandlungsmöglichkeiten und ein unbeschwertes Leben für Betroffene. Wir erklären in diesem Fachbeitrag Zusammenhänge als auch beeindruckende Fakten. Erfahren Sie Wissenswertes rund um das kulinarische Können von Vitamin D.

Was hat Appetitlosigkeit mit einem Vitamin D Mangel zu tun?

Im menschlichen Zwischenhirn sitzt der Hypothalamus. Darin befinden sich das Hunger- und Sättigungszentrum. Von da aus regelt der Körper komplexe Prozesse wie die Lust auf Essen, Hunger oder Sättigung. Die letzten beiden Vorgänge zählen dabei zu vorrangig physiologischen Abläufen. Anders ist die beim Appetit.

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Wenn es um die Lust auf leckere Köstlichkeiten geht, haben verschiedenste Körpersignale, Botenstoffe (Neurotransmitter) als auch Hormone ihre Finger mit im Spiel. Das Vitamin D gehört im eigentlichen Sinne seiner Zusammensetzung und Aufgaben zu einer bestimmten Gruppe von Hormonen. Es handelt sich um ein Differenzierungshormon, welches der Körper selbst in ein wertvolles Multifunktionsvitamin umwandelt. So kommt es, dass ein Vitamin D Mangel auch Appetitlosigkeit als ungünstige Begleiterscheinung verursacht.

Risikogruppen für Appetitlosigkeit durch Vitamin D Mangel

-ältere Menschen
-Personen, die Büros etc. arbeiten
-Patienten chronischer Erkrankungen
-Übergewicht

Weitere Gründe für Appetitlosigkeit sind von Vitamin D Mangel klar abzugrenzen. So verursachen beispielsweise psychische Belastungssituationen als auch ein starker Konsum von Alkohol oder Drogen ebenso einen eingeschränkten Appetit. Ein gezielter Test auf Vitamin D kann Aufschluss bringen. Der Facharzt oder Heilpraktiker kann auf Grundlage des Vitamin D Spiegels mögliche Zusammenhänge abklopfen, um den Vitaminhaushalt zu verbessern. Dabei steht die langfristige Erhaltung der Vitamin D Versorgung im Vordergrund.

 

Diagnose Appetitlosigkeit bei Mangel an Vitamin D

Der Facharzt stellt auf Grundlage einer umfangreichen Anamnese eine Diagnose. Zu diesem Zweck macht er sich ein facettenreiches Bild über die Erscheinungsweise der Appetitlosigkeit beim Patienten. Im ersten Schritt betrachtet er die Dauer des Zustandes. Zudem ist interessant, wie viel Gewicht bereits verloren wurde und ob dies erwünscht ist. Als Nächstes steht das berufliche als auch private Umfeld im Fokus der Betrachtung. Beispielsweise können stressige Situationen und Spannungen ein weiterer Grund für Appetitlosigkeit sein. Nicht zu vergessen dabei ist der aktuelle Ernährungsstil des Patienten. Ebenso wichtig ist es, eingenommene Medikamente zu erwähnen. Sollte Appetitlosigkeit in Kombination mit weiteren Symptomen oder Grunderkrankungen auftreten, sind diese für eine ganzheitliche Anamnese wichtig.

Beispielsweise verursacht Vitamin D Mangel Appetitlosigkeit in Kombination mit Übelkeit oder Erbrechen über einen längeren Zeitraum hinweg. In diesem Zusammenhang wird ein steter, unerwünschter Gewichtsverlust konstatiert. Zudem leiden Patienten unter Antriebslosigkeit. In vielen Fällen werden Betroffene erst durch augenscheinlich störende Kommentare seitens ihrer Bekannten oder Verwandten aufmerksam. Je nach Ergebnis der Anamnese folgen weitere körperliche Untersuchungen als auch Labortests. Wird Vitamin D Mangel bei Appetitlosigkeit vermutet, veranlasst der Arzt eine Blutuntersuchung.

 

Behandlung von Appetitlosigkeit leicht gemacht

Steht die Diagnose Mangel an Vitamin D, können gezielte Gaben von Vitaminpräparaten den Appetit wieder anlocken. Dabei stehen dem Arzt verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Als Kapseln, Tabletten oder Öl wird Vitamin D effektiv vom Körper aufgenommen. Im Notfall unterstützen Vitamin D Spritzen die Behandlung von Appetitlosigkeit. Dabei scheint es von besonderer Bedeutung zu sein, dass diese Therapieform professionell begleitet wird. Patienten berichten oft innerhalb weniger Wochen von spürbaren Verbesserungen.

Vitaminreiche Prognose gegen Appetitlosigkeit

Obwohl die medizinische Fachwelt das Thema Vitamin D Mangel bislang eher stiefmütterlich behandelte, zeigen sich erste Bewegungen einer positiven Entwicklung. Heilpraktiker setzen in diesem Zusammenhang das Wundervitamin D bereits seit Langem erfolgreich gegen Appetitlosigkeit ein. Auf beeindruckende Weise zeigen diese naturheilkundlichen Experten, dass ein Vitamin D Mangel aufgrund der sich stark veränderten Lebensweisen immer öfter in den Zusammenhang mit Appetitlosigkeit gebracht werden muss. Auf diese Weise hat ein Großteil der Patienten die Chance auf Veränderungen in Bezug auf seinen Vitamin D Haushalt. Eine Abklärung durch den Arzt oder Heilpraktiker ist unbedingt empfehlenswert. Sie stellt eine Therapie mit Vitamin D ohne Nebenwirkungen sicher. Schließlich kann Appetitlosigkeit auch auf eine Überdosierung von Vitamin D hinweisen.

Autorenprofil

Anna Nilsson, Medizinjournalistin

Anna Nilsson, als Medizinredakteurin ist Sie mitwirkende Autorin im Vitamin-D-Mangel Ratgeber.

Redaktions Tipp:

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