Vitamin-D-Ausschlag auf der Haut?

Hautausschlag durch Mangel, Überdosierung oder Vitamin D Tabletten:

Der Vitamin-D-Ausschlag kann als Mangel-Symptom oder aber hauptsächlich durch eine Überdosierung mit dem Sonnenvitamin D3 entstehen. Die hohe Konzentration der Überdosierung des Hormons entsteht ausschließlich aufgrund von Vitamin-D-Präparaten. In Nahrungsmitteln befindet sich zu wenig des Hormons, um eine Reaktion auf der Haut auszulösen. Bei einem Vitamin-D-Mangel greifen viele Menschen auf künstliche Präparate zurück, um den Vitamin-D-Spiegel im Organismus zu erhöhen. Kommt es dabei zu einer Überdosierung des Sonnenvitamins, entsteht ein Vitamin-D-Ausschlag.

Gibt es einen durch Vitamin D verursachten Ausschlag?

Eingecremte Haut

 Wie kommt es zu der Haut-Irritation?

Ein Hautausschlag entsteht beispielsweise bei einem Mangel an Vitamin D. Das relevante Hormon bildet der Körper durch Kontakt mit Sonnenlicht. Speziell im Winter vermindert sich die Konzentration des Vitamin D im Organismus. In diesem Fall greifen die Betroffenen auf Präparate in Tablettenform zurück. Eine Pille beinhaltet im Schnitt 1.000 Internationale Einheiten Vitamin D. Der menschliche Körper benötigt täglich 2.000 bis 3.000 Internationale Einheiten des Hormons. Diese bilden sich im Organismus beispielsweise durch einen zehnminütigen Spaziergang in der Sonne. Konsumieren die Betroffenen zusätzlich die Vitamin-D-Präparate, kommt es zu einer Überdosierung des Sonnenvitamins.

 

Wie sieht der Ausschlag aus?

In diesem Fall entsteht ein Vitamin-D-Ausschlag mit rötlichen Hautveränderungen und einer deutlichen Schuppung. Besonders deutlich zeigt sich der Ausschlag auf trockenen Hautstellen. In diesen Bereichen ist die Haut dünner. Somit besteht eine höhere Kontakt-Empfindlichkeit. Eine langfristige Überdosierung mit Vitamin D führt zu dem zusätzlichen Austrocknen der Haut. Die Hautbarriere zeigt sich zunehmend durchlässiger. Daher gelangen unter Umständen Bakterien auf die gereizte Haut. Es folgen Entzündungen und im schlimmsten Fall bleibende Hautveränderungen.

Den Vitamin-D-Ausschlag begleitet ein starkes Jucken. Auf besonders trockenen Hautarealen führt Kratzen zu offenen Stellen. Des Weiteren bemerken die Betroffenen auf der geröteten Haut kleine Knötchen oder Bläschen. Typische von der Reizung befallene Dermatome befinden sich im Bereich der Ellenbeuge und auf dem Handrücken. Führt die Hautveränderung zu einer Entzündung, verdickt sich das Areal. Eine verstärkte Schuppung und Verkrustung erfolgt.

 

Vitamin-D-Überdosierung ohne Tabletten?

Eine zu hohe Konzentration des Sonnenvitamins entsteht ausschließlich durch die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten. Zwar kommt das Hormon, in der Fachsprache Cholecalciferol genannt, in natürlichen Lebensmitteln vor, jedoch in niedriger Dosis. Beispielsweise befindet sich Vitamin D3 in Fisch (Sardinen, Lachs, Makrelen), Leber-Ölen und Milchprodukten. Auch im Eigelb existiert das Sonnenvitamin. Die Dosierung in diesen Nahrungsmitteln zeigt sich aber zu gering, um eine Überdosierung auszulösen.

Zu dem Vitamin-D-Ausschlag kommt es erst nach einer langfristigen Einnahme von über 2.000 Internationalen Einheiten Vitamin D pro Tag. Das entspräche einer täglichen Verzehrmenge von zwei Kilogramm Steinpilzen. Eine derartige Konzentration des Hormons erfolgt durch zu viel eingenommene Vitamin-D-Tabletten. Bei den Betroffenen wirkt sich dieser Umstand toxisch aus. Weitere Anzeichen für eine Überdosierung zeigen sich in Form von:

  • Durchfall,
  • Kopfschmerzen,
  • Übelkeit
  • und Muskelschwäche.

 

Bei einer starken Überdosis mit Vitamin D bilden sich bei den betroffenen Personen auf lange Sicht Nierensteine. Diese Nebenwirkungen sowie der Vitamin-D-Ausschlag entstehen, da es sich bei dem Hormon um ein fettlösliches Vitamin handelt. Der Organismus speichert das Sonnenvitamin. Der Körper kann eine zu hohe Konzentration nicht abbauen. Daher kommt es zu den sichtbaren Haut-Irritationen.

 

Der Hautausschlag durch Vitamin-D-Öle

Auch die Verwendung von zu viel Vitamin-D-Öl führt zu einem rötlichen Ausschlag auf den betroffenen Hautstellen. Bei fehlender Behandlung kommt es zu starken Gewebeschäden sowie zu Juckreiz und Nesselsucht. Des Weiteren leiden die Patienten unter einer Überempfindlichkeit an den gereizten Hautarealen. Schwillt die Hautveränderung ab, bleiben unter Umständen Phantomschmerzen zurück. Bei dem Auftreten eines durch Vitamin D verursachten Ausschlags suchen die Betroffenen ihren Hausarzt auf.

 

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Autorenprofil

Anna Nilsson, Medizinjournalistin

Anna Nilsson, als Medizinredakteurin ist Sie mitwirkende Autorin im Vitamin-D-Mangel Ratgeber.

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