Vitamin-D-Autoimmunerkrankungen

Der Einfluss von Vitamin D auf Autoimmunerkrankungen

Den positiven Einfluss von Vitamin D auf Autoimmunerkrankungen belegen mehr als 50 Studien. Speziell gegen die Schmerzen in Knochen, Muskeln und Gelenken beugt das nützliche Vitamin effektiv vor. Daher verschreiben Ärzte das Vitamin D bei Autoimmunerkrankungen beispielsweise bei multiple Sklerose (MS). Das Sonnenvitamin wirkt sich stärkend auf das Immunsystem aus. Zahlreiche Erkrankungen der Immunabwehr verlaufen durch dieses Vitamin weniger schmerzhaft als im Normalfall.

Werte und Formel

Das Vitamin D unterstützt das Immunsystem. Bereits ein zehnminütiger Spaziergang in der Sonne sorgt dafür, dass der Organismus den Tagesbedarf an dem Sonnenvitamin aufnimmt. Menschen, die an einem Mangel des relevanten Vitamins leiden, erkranken im Schnitt häufiger an Krankheiten des Abwehrsystems. Des Weiteren verläuft die Erkrankung des Immunsystems bei Patienten mit einem geringen Vitamin-D-Spiegel deutlich schwerer.

Zahlreiche Ärzte empfehlen bei Autoimmunerkrankungen das Vitamin D als zusätzliches Nahrungs-Ergänzungsmittel. In Form von Tabletten oder anderen Präparaten speichert der Körper das fettlösliche Vitamin. Somit besteht für die Patienten die Chance, den Verlauf der Autoimmun-Erkrankung durch die Vitamin-D-Kur positiv zu beeinflussen. Vorwiegend betrifft dies entzündlich-rheumatische Krankheiten wie beispielsweise chronische Poly-Arthritis.

 

Vitamin D schützt vor der Entstehung der Erkrankungen

Laut mehreren Beobachtungs-Studien, beispielsweise der Women’s Health Studie, schützt das Sonnenvitamin bereits vor der Entstehung der Autoimmun-Erkrankungen. Hierbei spielt speziell das Vitamin D3 eine wesentliche Rolle. Dieser Stoff sorgt für eine Unterstützung der Immunabwehr.

Bei den Autoimmun-Erkrankungen handelt es sich um Attacken des Immunsystems auf die Strukturen, Organe und die einzelnen Zellen des Körpers. Stärkt das Vitamin D dieses System, verhindert es den Angriff auf körpereigenes Gewebe. Aus diesem Grund besitzt das Vitamin D bei Autoimmunerkrankungen eine nachweisbare Schutzwirkung.

 

Das Vitamin D stärkt die Granulozyten

Des Weiteren gewährleistet eine gute Vitamin-D-Versorgung die Vorbeugung von beispielsweise multipler Sklerose, kurz MS. Bei der Erkrankung kommt es zu einem Angriff der Immunabwehr auf das Rückenmark und das Gehirn. Das Sonnenvitamin, aufgenommen über Nahrungsmittel und durch die Eigensynthese bei Sonnenschein, stärkt vorwiegend die Granulozyten.

Die Unterkategorie der weißen Blutkörperchen gehört zu den Fresszellen. Gestärkt durch das Vitamin D erkennen die Zellen deutlich den Unterschied zwischen Fremdkörpern und körpereigenen Strukturen. Dadurch entsteht die Prävention der Krankheiten des Immunsystems. Zudem besitzt das nützliche Vitamin weitere Vorteile:

  • einen positiven Einfluss auf die Nervenzellen,
  • eine stärkende Wirkung auf die Muskelfunktion,
  • einen vorbeugenden Effekt bei Diabetes
  • und einen guten Einfluss auf den Fettstoffwechsel.

 

Weiterhin sorgt das Vitamin D für die Unterstützung der Kalzium-Aufnahme aus dem Darm. Dieses Kalzium gelangt in die Knochenstrukturen und stärkt sie nachhaltig. Im Fall einer Autoimmun-Erkrankung gelingt es den körpereigenen Fresszellen nicht, das Mark innerhalb der Knochen anzugreifen.

Die Patienten profitieren vorrangig von einem zeitlichen Vorteil. Die Mediziner verschreiben den Betroffenen die Arzneien, bevor die schmerzhaften Symptome auftreten. Daher nutzt das Vitamin D bei Autoimmunerkrankungen wie Lupus, MS und Morbus Crohn.

 

Die Ernährung ist bei Autoimmun-Erkrankungen wichtig

Die Aufnahme von viel Vitamin D bei Autoimmunerkrankungen gelingt den Betroffenen nicht ausschließlich durch die Eigensynthese bei Sonneneinstrahlung. Daher steigern sie die Konzentration des Sonnenvitamins in ihrem Organismus mit der richtigen Ernährung.

Einige Lebensmittel verfügen über nennenswerte Mengen von Vitamin D. Dazu gehören beispielsweise Hühnereier und Fettfische. Zu den entsprechenden Fischen zählen Heringe und Karpfen. Pilze, Milchprodukte und Leber enthalten ebenso das nützliche Sonnenvitamin.

Leiden die Patienten an einer Autoimmun-Erkrankung, verschreiben die Mediziner spezielle Diäten, die für eine erhöhte Vitamin-D-Einnahme sorgen. Neben diesen Lebensmitteln gibt es Präparate, die eine hohe Konzentration des Vitamins enthalten. Deren Konsum besprechen die Interessenten im Vorfeld zwingend mit ihrem Hausarzt.

 

Zusammenfassung

Vitamin-D-Einnahme bei Autoimmun-Erkrankungen

Zahlreiche Studien belegen einen positiven Einfluss des Cholecalciferol genannten Vitamin Ds bei Autoimmunerkrankungen. Das durch die Eigensynthese entstehende Sonnenvitamin stärkt die Struktur der Knochen und das Immunsystem. Somit greifen die im Blut befindlichen Fresszellen kein körpereigenes Gewebe an. Den Verlauf der Krankheiten beeinflusst das Vitamin D ebenfalls positiv. Mediziner empfehlen in diesen Fällen die vermehrte Einnahme von Lebensmitteln, die Cholecalciferol enthalten.




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