Vitamin D gegen Falten, Altersflecken und Hautalterung

Wie hilft Vitamin D bei Altersflecken und Falten

Entstehen Altersflecken durch Vitamin-D-Mangel?

Der Fachbegriff für die Altersflecken lautet Lentigines seniles. Oftmals entstehen sie aufgrund einer starken Exposition im Sonnenlicht. Daher verwenden die Mediziner das Synonym Lentigines solares. Hierbei handelt es sich um eine Pigmentablagerung in der Haut. In vielen Fällen führt ein Mangel an Vitamin D zu Altersflecken. Für die Erneuerung der Haut spielt das Cholecalciferol eine wichtige Rolle. Fehlt es im menschlichen Organismus, lagern sich in den Zellen Pigmentrückstände an. Dadurch erscheinen auf der Epidermis bräunliche Flecken. Jedoch erweisen sich diese nicht als gefährlich.

Vitamin-D im Winter

Sonne & Vitamin-D Aufnahme im Winter – Urheber: © plprod – Fotolia.com

 

 

Vitamin D und Altersflecken

Der Begriff „Altersflecken“ beschreibt ungefährliche Pigmentablagerungen in der Epidermis. Sie entstehen aufgrund des zunehmenden Alters, da die kräftige Beschaffenheit der Haut abnimmt.

Gesichtsfalten - Altersflecken, Hautpflege mit Vitamin-D,

Gesichtsfalten vermindern mit Vitamin-D, Copyright: cookiestudio, Bigstockphoto

 

Zusätzlich bilden sich die Altersflecken durch Vitamin-D-Mangel. Das Calciol sorgt für eine gesunde Hautstruktur und bewahrt die oberste Hautschicht damit auch vor Schäden durch die Sonne. Im Regelfall begünstigt der regelmäßige Aufenthalt im Sonnenlicht das Entstehen der Altersflecken. Eine Behandlung der Alterserscheinungen erweist sich als unnötig. Dennoch bieten manche Mediziner Lasertherapien gegen die unerwünschte Pigmentierung an.

Äußerliche Hautanwendung bei Altersflecken durch Vitamin-D-Creme

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Aktualisierung 12.12.2017 / Bild Lizenz, Link zu Amazon

 

Warum entstehen die Altersflecken?

Die Altersflecken bestehen als gutartige Pigmentstörung in der obersten Hautschicht. Für eine gesunde Struktur der Epidermis zeigt sich das Cholecalciferol verantwortlich. Aus dem Grund begünstigt ein Vitamin-D-Mangel die Altersflecken und ihre Entstehung. Die Pigmentstörung geht mit keinen Komplikationen einher und gilt deshalb als harmlos. Darum besteht keine Notwendigkeit einer Behandlung

Bereits ihr Name verrät, dass sich die Altersflecken mit zunehmenden Lebensjahren der Betroffenen vermehren. In der Regel bilden sie sich bei Patienten zwischen dem 40. und dem 50. Geburtstag. Ab dem 60. Lebensjahr zählen die Altersflecken zu den normalen Alterserscheinungen. Setzen sich die betreffenden Personen lange und häufig der Sonne aus, erhöht sich das Risiko, diese in jüngeren Jahren zu bekommen. Zudem macht ein Mangel an Vitamin D Altersflecken wahrscheinlich. Cholecalciferol ist für die Gesunderhaltung der Epidermis von größter Wichtigkeit.

 

Vorrangig bilden sich die Pigmentstörungen an Hautstellen, welche die Sonnenstrahlen vermehrt treffen. Dazu gehören beispielsweise:

  • die Handrücken,
  • Unterarme,
  • das Gesicht
  • und das Dekolleté.

 

In ihrer Form unterscheiden sich die Lentigines. Ihre Farbe variiert zwischen Gelb, Hell- und Dunkelbraun. Die ovalen oder unregelmäßig begrenzten Flecken zeigen sich bis zu mehreren Zentimetern groß. Sie heben sich deutlich von Sommersprossen ab, da sie in der kalten Jahreszeit kaum verblassen. Die Altersflecken entstehen aufgrund einer Pigmentstörung, die im Alter zunimmt. In den Zellen der Epidermis lagert sich das bräunliche Pigment Melanin ein. Durch das Einwirken von Sonnenlicht nimmt die natürliche Pigmentierung der Haut zu und sie färbt sich braun.

Kommt die Oberhaut über einen längeren Zeitraum nur gering mit ultravioletter Strahlung in Kontakt, sinkt die Melanin-Konzentration. Der Umstand sorgt dafür, dass die bräunliche Färbung verblasst. Während des Sonnens übernimmt das Melanin die Aufgabe, die tieferen Hautschichten vor dem Eindringen der UV-Strahlung zu bewahren. Durch den verstärkten Aufenthalt in der Sonne über mehrere Jahre treten chronische Lichtschäden auf. Zu ihnen gehören die Altersflecken. Sie zeigen sich auf der Haut, da sich diese im Laufe der Jahre unregelmäßig verdickt. Dadurch kommt es zu einer Einlagerung von Melanin.

 

 

Führt Vitamin-D-Mangel zu Altersflecken?

Das Vitamin D sorgt innerhalb des Körpers für zahlreiche Stoffwechselprozesse. Zudem führt es zum Transport der Pigmente. Fehlt das Cholecalciferol im Organismus, bleiben Rückstände des Melanins in der obersten Hautschicht erhalten. Durch eine Verdickung der Epidermis schließen die Zellen das Pigment ein. Dadurch sehen es die Betroffenen als bräunliche Flecken auf der Haut. Für die Vermeidung von Altersflecken ist Vitamin D eine wichtige Komponente. Beispielsweise begünstigt das Calciol die Regeneration der Hautzellen und gewährleistet die Abwehrfähigkeit der Haut.

Das Melanin wirkt als Barriere für die ultravioletten Strahlen der Sonne. Das bedeutet, es verhindert deren Eindringen in tiefere Hautschichten und beugt Krebserkrankungen vor. Ein Mangel an Vitamin D sorgt für eine Schwächung der obersten Hautschicht. Durch abgestorbene Zellen dringen die UV-Strahlen in die Haut und schädigen diese. Das Cholecalciferol unterstützt die Zellteilung ebenso wie die Zelldifferenzierung. Pro Minute erneuern sich 40.000 Hautzellen. Der Prozess erweist sich direkt von dem körpereigenen Vitamin-D3-Spiegel abhängig. Bei einer Unterversorgung droht eine durchlässige Hautbarriere.

Vorrangig die Keratinozyten übernehmen die Verantwortung für die Erneuerung der Haut. Für deren Nachschub sorgt ebenfalls das Calciol. Das liegt an dem Umstand, dass Vitamin D den Transport relevanter Botenstoffe kontrolliert. Das belegt die aus dem Jahr 1991 stammende Studie „Involvement of endogenously produced 1,25-dihydroxyvitamin D-3 in the growth and differentiation of human keratinocytes“. Sie stammt von Matsumoto K et al.

 

Ohne das Vitamin D trocknet die Epidermis aus. Daraus resultiert eine dünnere Hautschicht, durch die ultraviolette Strahlen problemlos dringen. Gleichzeitig erhöht sich dadurch das Risiko der Faltenbildung. Des Weiteren stellt das Calciol einen relevanten Faktor für die normale Funktion der Haut dar. Zu dem Ergebnis kommt die Studie „Vitamin D and the skin“ von Bikle DD. Seine Publikation veröffentlichte er im März 2010.

 

Vitamin d gegen Falten und  Hautalterung

Hilft das Vitamin D gegen Falten?

Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Spannkraft. Dadurch entstehen erste Linien und später Falten, die für einen abgeschlagenen Ausdruck sorgen. Mit einem optimalen Vitamin-D-Spiegel beugen Sie der übermäßigen Faltenbildung effektiv vor. Das Cholecalciferol beeinflusst im Organismus zahllose Stoffwechselprozesse sowie die Produktion wichtiger Hormone. Zusätzlich steuert es die Regeneration der Hautzellen. Halten Sie sich in der Sommerzeit im Sonnenlicht auf, wirkt das Vitamin D gegen Hautalterung. Hierbei kommt es darauf an, das Sonnenbad nicht zu übertreiben.

Ansonsten beginnt ein gegenteiliger Effekt: Die Haut nimmt Schaden. Im Winter besteht keine Möglichkeit, das Calciol eigenständig in der Haut zu synthetisieren. Daher nehmen Sie beispielsweise Nahrungsergänzungsmittel zu sich.

 

Wechselseitige Beziehung zwischen Calciol und Epidermis

Für die Haut erhält das Vitamin D ebenso Relevanz wie die Epidermis für die Cholecalciferol-Synthese. Unter Einfluss der ultravioletten B-Strahlen bildet die Haut mithilfe eines chemischen Prozesses Calciol. Dessen Transport erfolgt durch den gesamten Blutkreislauf. Jedoch funktioniert die Eigensynthese ausschließlich zwischen April und Oktober. Zu einem späteren Zeitpunkt verhindert der schräge Einfall der Sonnenstrahlen das Verfahren. Aus dem Grund bewährt es sich, den körpereigenen Vitamin-D-Speicher bereits im Sommer zu füllen. Dadurch beugen Sie beispielsweise Tränensäcken und tiefen Falten vor.

Diese bilden sich in der Winterzeit, wenn Heizungsluft die Epidermis austrocknet und ihr Nährstoffe fehlen. Damit das Vitamin D gegen Hautalterung hilft, nehmen Sie es beispielsweise in Form von Cholecalciferol-Supplementen ein. Die Dosierung im Winter liegt zwischen 3.000 und 5.000 Internationalen Einheiten. Halten Sie sich während des Sommers vorwiegend in geschlossenen Räumen auf, empfehlen Ärzte ebenfalls die zusätzliche Vitamin-D-Einnahme.

 

Warum wirkt Vitamin D gegen Falten?

Im Körper nimmt das Cholecalciferol die Rolle eines steuernden Hormons ein. Da es in der Haut mehrere Stoffwechselprozesse reguliert, benötigt sie eine ständige Calciol-Versorgung. Zu dem Ergebnis kommt die Studie: „Vitamin D and the skin: Focus on a complex relationship: A review“. Die im November 2015 veröffentlichte Publikation stammt von Wedad Z et al. Zu den Aufgaben, die der Vitalstoff übernimmt, gehören:

  • die Erneuerung der Hautzellen,
  • Wundheilung,
  • Vorbeugung vor Entzündungen,
  • Unterstützung der Immunfunktion der Haut,
  • Schutz vor freien Radikalen,
  • Hilfe gegen Hautkrankheiten
  • und der Schutz vor Hautkrebs.

 

Durch seinen Einfluss auf die Zellerneuerung wirkt das Vitamin D gegen Falten. Sein Einfluss sorgt dafür, dass die Epidermis elastisch und gesund bleibt. Hierbei handelt es sich um einen Kreislauf, da sich nur unbeschadete Haut zur Calciol-Eigensynthese eignet. Speziell spielt der Vitalstoff bei der Zellteilung und der Zelldifferenzierung eine Rolle. Beide Faktoren erhalten bei der Regeneration der Epidermis einen hohen Stellenwert. In einer Minute kommt es zur Erneuerung von über 40.000 Zellen.

Die Zellen, die zur Neubildung der obersten Hautschicht beitragen, heißen Keratinozyten. Ihr stetiger Nachschub hängt direkt mit dem körpereigenen Vitamin-D-Spiegel zusammen. Leiden Sie an einer Unterversorgung, sterben die Hautzellen ab. In der Folge sinkt die Schutzfunktion des größten Organs des Menschen. Bakterien und Erreger dringen in das Gewebe und verschulden Entzündungen und Hautirritationen. Zusätzlich verliert die Epidermis ihre Elastizität und wirkt älter.

Demnach wirkt das Vitamin D gegen Hautalterung ausschließlich, wenn Sie ausreichende Mengen davon einnehmen. Ansonsten bemerken Sie, dass sich Ihr Hautbild mit der Zeit verschlechtert. Die Epidermis wirkt zunehmend dünn und trocknet aus.

 

Vitamin D als Schutz für die Haut

Damit Vitamin D gegen Hautalterung hilft, gönnen Sie sich beispielsweise mehrmals in der Woche ein Sonnenbad. Dabei treffen die Sonnenstrahlen am besten auf freie Hautstellen. Sonnenschutzmittel beeinträchtigt die körpereigene Synthese des Cholecalciferols. Daher halten sich die Patienten nicht zu lange im Sonnenlicht auf. Abhängig von Ihrem Hauttyp reichen zehn bis 40 Minuten, um ausreichend Vitamin D unter Einfluss des UVB-Lichts zu synthetisieren. Der Besuch im Solarium stellt keine geeignete Alternative dar. Um eine schnelle Bräunung zu erzielen, kommen auf der Sonnenbank vorrangig ultraviolette A-Strahlen zum Einsatz.

Verfügen Sie über einen guten Vitamin-D-Spiegel, profitieren Sie von einem zuverlässigen Hautschutz. Beispielsweise besitzt der Vitalstoff eine antibakterielle Wirkung. Des Weiteren schützt das Cholecalciferol die oberste Hautschicht vor Schäden durch eine übermäßige Besonnung. Eine starke Sonnenbelastung sowie freie Radikale führen zu einer frühzeitigen Hautalterung. Hautzellen sterben ab und im schlimmsten Fall entstehen Gendefekte. Sie bieten die Grundlage für den Hautkrebs.

 

Entstehen Falten durch übermäßiges Sonnen?

Zwar wirkt Vitamin D gegen Falten, eine starke Sonneneinstrahlung führt allerdings zu Hautschäden. Setzen Sie sich eine lange Zeit der UV-Strahlung aus, trocknet die Epidermis langsam aus. Sie verliert wesentliche Nährstoffe, was das Zellsterben begünstigt. Den Prozess bemerken Sie, wenn sich die oberste Hautschicht nach dem Sonnen leicht schuppt. Sonnencreme schützt den Organismus vor Hautkrebs, entzieht der Haut aber gleichzeitig Feuchtigkeit.

Zusätzlich verhindert sie das Eindringen der ultravioletten B-Strahlen. Damit Vitamin D gegen Falten wirkt, achten Sie auf eine Balance zwischen Sonnenschutz und ausreichender Produktion von Calciol. Beispielsweise vermeiden Sie das Sonnen während der Mittagshitze. Auf die Weise schützen Sie sich vor Zellschäden, die unter Umständen Hautkrebs nach sich ziehen.

 

Die Epidermis als Abwehrbarriere für Erreger

Die gesunde Haut stellt für Ihr Wohlbefinden einen wesentlichen Faktor dar. Sie fungiert als wichtige Barriere gegen Krankheitserreger und Fremdkörper. Auf ihr befinden sich immer zahlreiche Bakterien und Viren. Sobald diese in das Gewebe dringen, leiden Sie unter Hautirritationen oder Entzündungen. Demnach erweist sich die oberste Hautschicht als erste Barriere gegen Erreger. Um die Funktion zu erhalten, achten Sie auf einen guten Vitamin-D-Spiegel. Dieser liegt im Idealfall bei 30 Mikrogramm pro Milliliter Blut. Das Calciol übernimmt die Steuerung relevanter Abwehrstoffe in der Hautbarriere.

 

Gleichzeitig hilft es der Epidermis, Bakterien mit einer Immunreaktion in Schach zu halten. Eine wichtige Bedeutung erhält das Cholecalciferol für die gesunde Mikroflora des größten Organs. Da es die Spannkraft und die Dicke der Hautschicht positiv beeinflusst, bewahrt es Sie vor oberflächlichen Wunden. Kommt es dennoch zu einer Verletzung, ermöglicht das Vitamin D die schnelle Zellerneuerung. Folglich bildet sich zeitnah Schorf auf der Abschürfung.

 

Mit diesen Tipps schützt Vitamin D gegen Hautalterung

Ihre Haut und das Vitamin D stehen in einer engen Beziehung zueinander, da sie sich gegenseitig bedingen. Gelingt es Ihnen nicht, den Tagesbedarf an Cholecalciferol durch die Eigensynthese zu decken, ernähren Sie sich beispielsweise calciolreich. Zu dem Zweck nehmen Sie mehrmals in der Woche Milchprodukte oder Pilzgerichte zu sich. Des Weiteren befindet sich in Avocados vergleichsweise viel Vitamin D.

Eine weitere Maßnahme besteht in einem Kurzurlaub in der Winterzeit. Fliegen Sie in den Süden, um sich an einem weißen Strand zu sonnen, füllen Sie den körpereigenen Cholecalciferol-Speicher. Sofern Sie auf einen bewussten Umgang mit der Sonne achten, brauchen Sie keine negativen Folgen zu befürchten.

 

 

 

Autorenprofil

Anna Nilsson, Medizinjournalistin

Anna Nilsson, als Medizinredakteurin ist Sie mitwirkende Autorin im Vitamin-D-Mangel Ratgeber.

Redaktions Tipp:

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