Vitamin D bei Altersflecken

Was hilft gegen Altersflecken

Entstehen Altersflecken durch Vitamin-D-Mangel?

Vitamin-D im Winter

Sonne & Vitamin-D Aufnahme im Winter – Urheber: © plprod – Fotolia.com

Der Fachbegriff für die Altersflecken lautet Lentigines seniles. Oftmals entstehen sie aufgrund einer starken Exposition im Sonnenlicht. Daher verwenden die Mediziner das Synonym Lentigines solares. Hierbei handelt es sich um eine Pigmentablagerung in der Haut. In vielen Fällen führt ein Mangel an Vitamin D zu Altersflecken. Für die Erneuerung der Haut spielt das Cholecalciferol eine wichtige Rolle. Fehlt es im menschlichen Organismus, lagern sich in den Zellen Pigmentrückstände an. Dadurch erscheinen auf der Epidermis bräunliche Flecken. Jedoch erweisen sich diese nicht als gefährlich.

 

 

Vitamin D und Altersflecken

Der Begriff „Altersflecken“ beschreibt ungefährliche Pigmentablagerungen in der Epidermis. Sie entstehen aufgrund des zunehmenden Alters, da die kräftige Beschaffenheit der Haut abnimmt. Zusätzlich bilden sich die Altersflecken durch Vitamin-D-Mangel. Das Calciol sorgt für eine gesunde Hautstruktur und bewahrt die oberste Hautschicht damit auch vor Schäden durch die Sonne. Im Regelfall begünstigt der regelmäßige Aufenthalt im Sonnenlicht das Entstehen der Altersflecken. Eine Behandlung der Alterserscheinungen erweist sich als unnötig. Dennoch bieten manche Mediziner Lasertherapien gegen die unerwünschte Pigmentierung an.

 

Äußerliche Hautanwendung bei Altersflecken durch Vitamin-D-Creme

 

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Aktualisierung 19.10.2017 / Bild Lizenz, Link zu Amazon

 

Warum entstehen die Altersflecken?

Die Altersflecken bestehen als gutartige Pigmentstörung in der obersten Hautschicht. Für eine gesunde Struktur der Epidermis zeigt sich das Cholecalciferol verantwortlich. Aus dem Grund begünstigt ein Vitamin-D-Mangel die Altersflecken und ihre Entstehung. Die Pigmentstörung geht mit keinen Komplikationen einher und gilt deshalb als harmlos. Darum besteht keine Notwendigkeit einer Behandlung

Bereits ihr Name verrät, dass sich die Altersflecken mit zunehmenden Lebensjahren der Betroffenen vermehren. In der Regel bilden sie sich bei Patienten zwischen dem 40. und dem 50. Geburtstag. Ab dem 60. Lebensjahr zählen die Altersflecken zu den normalen Alterserscheinungen. Setzen sich die betreffenden Personen lange und häufig der Sonne aus, erhöht sich das Risiko, diese in jüngeren Jahren zu bekommen. Zudem macht ein Mangel an Vitamin D Altersflecken wahrscheinlich. Cholecalciferol ist für die Gesunderhaltung der Epidermis von größter Wichtigkeit.

 

Vorrangig bilden sich die Pigmentstörungen an Hautstellen, welche die Sonnenstrahlen vermehrt treffen. Dazu gehören beispielsweise:

  • die Handrücken,
  • Unterarme,
  • das Gesicht
  • und das Dekolleté.

 

In ihrer Form unterscheiden sich die Lentigines. Ihre Farbe variiert zwischen Gelb, Hell- und Dunkelbraun. Die ovalen oder unregelmäßig begrenzten Flecken zeigen sich bis zu mehreren Zentimetern groß. Sie heben sich deutlich von Sommersprossen ab, da sie in der kalten Jahreszeit kaum verblassen. Die Altersflecken entstehen aufgrund einer Pigmentstörung, die im Alter zunimmt. In den Zellen der Epidermis lagert sich das bräunliche Pigment Melanin ein. Durch das Einwirken von Sonnenlicht nimmt die natürliche Pigmentierung der Haut zu und sie färbt sich braun.

Kommt die Oberhaut über einen längeren Zeitraum nur gering mit ultravioletter Strahlung in Kontakt, sinkt die Melanin-Konzentration. Der Umstand sorgt dafür, dass die bräunliche Färbung verblasst. Während des Sonnens übernimmt das Melanin die Aufgabe, die tieferen Hautschichten vor dem Eindringen der UV-Strahlung zu bewahren. Durch den verstärkten Aufenthalt in der Sonne über mehrere Jahre treten chronische Lichtschäden auf. Zu ihnen gehören die Altersflecken. Sie zeigen sich auf der Haut, da sich diese im Laufe der Jahre unregelmäßig verdickt. Dadurch kommt es zu einer Einlagerung von Melanin.

 

 

Führt Vitamin-D-Mangel zu Altersflecken?

Das Vitamin D sorgt innerhalb des Körpers für zahlreiche Stoffwechselprozesse. Zudem führt es zum Transport der Pigmente. Fehlt das Cholecalciferol im Organismus, bleiben Rückstände des Melanins in der obersten Hautschicht erhalten. Durch eine Verdickung der Epidermis schließen die Zellen das Pigment ein. Dadurch sehen es die Betroffenen als bräunliche Flecken auf der Haut. Für die Vermeidung von Altersflecken ist Vitamin D eine wichtige Komponente. Beispielsweise begünstigt das Calciol die Regeneration der Hautzellen und gewährleistet die Abwehrfähigkeit der Haut.

Das Melanin wirkt als Barriere für die ultravioletten Strahlen der Sonne. Das bedeutet, es verhindert deren Eindringen in tiefere Hautschichten und beugt Krebserkrankungen vor. Ein Mangel an Vitamin D sorgt für eine Schwächung der obersten Hautschicht. Durch abgestorbene Zellen dringen die UV-Strahlen in die Haut und schädigen diese. Das Cholecalciferol unterstützt die Zellteilung ebenso wie die Zelldifferenzierung. Pro Minute erneuern sich 40.000 Hautzellen. Der Prozess erweist sich direkt von dem körpereigenen Vitamin-D3-Spiegel abhängig. Bei einer Unterversorgung droht eine durchlässige Hautbarriere.

Vorrangig die Keratinozyten übernehmen die Verantwortung für die Erneuerung der Haut. Für deren Nachschub sorgt ebenfalls das Calciol. Das liegt an dem Umstand, dass Vitamin D den Transport relevanter Botenstoffe kontrolliert. Das belegt die aus dem Jahr 1991 stammende Studie „Involvement of endogenously produced 1,25-dihydroxyvitamin D-3 in the growth and differentiation of human keratinocytes“. Sie stammt von Matsumoto K et al.

 

Ohne das Vitamin D trocknet die Epidermis aus. Daraus resultiert eine dünnere Hautschicht, durch die ultraviolette Strahlen problemlos dringen. Gleichzeitig erhöht sich dadurch das Risiko der Faltenbildung. Des Weiteren stellt das Calciol einen relevanten Faktor für die normale Funktion der Haut dar. Zu dem Ergebnis kommt die Studie „Vitamin D and the skin“ von Bikle DD. Seine Publikation veröffentlichte er im März 2010.

 

 


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