Möglichkeiten der Vitamin-D-Bestimmung

Warum erhält die Vitamin-D-Bestimmung Relevanz?

Um die eigene Gesundheit im Auge zu behalten, erhält eine Vitamin-D-Bestimmung einen hohen Stellenwert. Den entsprechenden Blut-Test nimmt ein Mediziner vor. Existiert der Verdacht eines Vitamin-D-Mangels, übernehmen die Krankenkassen die auftretenden Kosten.

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Die Vitamin-D-Bestimmung

Ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel spielt für die Gesundheit der Patienten eine wesentliche Rolle. Kommt es zu einem Mangel des Sonnenvitamins, drohen unterschiedliche Komplikationen. Beispielsweise erhöht sich das Risiko einer im Alter auftretenden Autoimmun-Erkrankung. Um das zu vermeiden, steht eine frühzeitige Vitamin-D-Bestimmung im Vordergrund. Den Blut-Test führen die Interessenten zu Hause durch. Alternativ bieten Ärzte entsprechende Leistungen an. Die Krankenkassen zahlen den Vitamin-D-Test ausschließlich, wenn der Verdacht eines Mangels besteht. Ist das nicht der Fall, tragen die Betroffenen die Kosten für das Verfahren. Abhängig von den in dem Labor bestimmten Markern liegen sie zwischen 18 und 35 Euro.

 


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Wie läuft die Bestimmung des Vitamin D ab?

Beim Vitamin D handelt es sich um ein Hormon, das der Körper unter Einwirkung von Sonnenstrahlen produziert. Aus dem Grund trägt die wichtige Substanz den Beinamen Sonnenvitamin. Bei einem Mangel des relevanten Stoffs leiden die Betroffenen hauptsächlich an den allgemeinen Krankheits-Symptomen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Müdigkeit,
  • Kopf-Schmerzen,
  • Stimmungs-Schwankungen,
  • Abgeschlagenheit
  • und ein erhöhtes Infektions-Risiko.

Speziell der letzte Punkt stellt eine gesundheitliche Komplikation dar. Ohne das Sonnenvitamin kommt es zu einer Beeinträchtigung der körpereigenen Abwehrkräfte. In der Folge zeigt das Immunsystem eine zunehmende Schwäche, sodass Krankheits-Erreger in den Organismus gelangen. Um die Konzentration des wichtigen Hormons im Blick zu behalten, eignet sich eine regelmäßige Vitamin-D-Bestimmung.

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Mit welchen Tests lässt sich das Sonnenvitamin bestimmen?

Ein ausreichender Cholecalciferol-Spiegel lindert im besten Fall vorhandene Erkrankungen und beugt neuen Infektionen vor. Daher erhält die Bestimmung des Vitamin D einen hohen Stellenwert, um die eigene Gesundheit zu gewährleisten. Die Interessenten finden mehrere Möglichkeiten, um die Konzentration des Sonnenvitamins in ihrem Organismus zu kontrollieren.

Bereits vor dem Bestellen eines selbstständig auszuführenden Kit-Tests existiert die Option, den Vitamin-D-Haushalt im Auge zu behalten. Beispielsweise messen die Patienten den Zeitraum, in dem sie sich in der Sonne aufhalten. Ein zehn bis zwanzig Minuten andauernder Spaziergang in der Sonne deckt den täglichen Bedarf an dem Calciol. Ohne die Einwirkung von UV-Licht entsteht keine Umwandlung des Vitamins in das körpereigene Hormon. Menschen, die sich wenig im Freien aufhalten, sind prädestiniert für einen Vitamin-D-Mangel. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, die eigene Ernährung zu analysieren. Ausschließlich Fettfische und einige Milchprodukte verfügen über einen Anteil an dem wichtigen Vitamin. Verzichten Personen auf diese Speisen, liegt der Verdacht einer niedrigen Konzentration des Cholecalciferols nahe. Um die These zu bestätigen, eignet sich die Bestimmung des Vitamin D im Blut.

Beispielsweise verwenden die Verbraucher zu dem Zweck ein im Internet erhältliches Test-Kit. Hierbei handelt es sich um ein unkompliziertes Verfahren, das mit einer kleinen Blutprobe einhergeht. Die Nutzer entnehmen sich das Blut aus der Fingerkuppe und träufeln es in das in der Packung enthaltene Aufbewahrungs-Gefäß. Danach schicken sie die Phiole an das auf dem Beipackzettel angegebene Labor. Alternativ existiert die Option, dem Hausarzt die Blutprobe zukommen zu lassen.

 

Mithilfe des Test-Verfahrens messen die Verwender nicht direkt das Sonnenvitamin. Stattdessen erfolgt die Kontrolle des 25-Hydroxy-Vitamin-D, einer Speicherform des Cholecalciferols. Für das Test-Kit entstehen Kosten zwischen 20 und 30 Euro. Hierbei kommt es darauf an, in welchem Online-Shop die Interessenten die Packung erwerben. Alternativ besteht für sie die Option, den gesamten Blut-Test von ihrem Hausarzt durchführen zu lassen. Dieser schickt die entnommene Blutprobe an ein Labor, das die Ergebnisse zurücksendet. Die Preise liegen zwischen 18 und 35 Euro. Konzentrieren sich die Wissenschaftler auf den Standardmarker, das 25-Hydroxy-Vitamin-D, kostet das Verfahren in der Regel 18,40 Euro. Zusätzlich bieten Labors das Messen des Vitamin-D3-Spiegels an.

Dieses nennt sich Dihydroxyl-Cholecalciferol. Die erweiterte Bestimmung des Vitamin D schlägt mit Kosten von 33,80 Euro zu Buche. Allerdings verändert sich der Vitamin-D3-Spiegel unter Einfluss der Umweltfaktoren und der Ernährung. Der bestimmte Wert verliert aus dem Grund schnell seine Aktualität. Daher gilt der Vitamin-D3-Test in der Regel als unzuverlässiges Verfahren.

 

Wie erhebt das Labor den Sonnenvitamin-Status?

Das Vitamin D erhält für die Gesundheit der Patienten einen wesentlichen Stellenwert. Zu dem Ergebnis kommt die Studie „Vitamin D and type 2 diabetes: a systematic review“ aus dem Jahr 2011. Die Publikation belegt den positiven Effekt einer ausreichenden Vitamin-D-Zufuhr auf die Typ-2-Diabetes. Demnach reicht eine tägliche Einnahme von 500 Internationalen Einheiten, um das Risiko, an Diabetes zu erkranken, um 13 Prozent zu verringern.

Für die Bestimmung des Vitamin D führt das zuständige Labor spezielle Verfahren durch. Hierbei analysieren die Wissenschaftler das 25-Hydroxy-Vitamin-D innerhalb des Blutserums. Dieser Marker weist auf die durchschnittliche Zufuhr des Cholecalciferols über die Nahrung und die körpereigene Fertigung hin. In der Regel erhalten die Interessenten ihre Auswertung in der Maßeinheit Nanogramm. Alternativ existiert eine Berechnung in Nanomol.

 

Ein Mangel an der relevanten Substanz besteht, wenn das Blut weniger als 30 Nanomol pro Liter aufweist. Liegt die Versorgung bei über 50 Nanomol in einem Liter Blut, verfügen die Untersuchten über einen ausreichenden Sonnen-Vitamin-Spiegel. Bei einer Unterversorgung besteht die Möglichkeit, der fehlenden Vitamin-D-Produktion mit entsprechenden Präparaten entgegenzuwirken. Bereits eine zusätzliche Zufuhr von 20 Mikrogramm Cholecalciferol reicht aus, um die körpereigene Konzentration zu stabilisieren. Dabei geben die Verbraucher acht, einen Wert von 400 Nanomol in einem Liter Blut nicht zu überschreiten. Ab dem Punkt beginnt eine Überversorgung mit dem Sonnenvitamin mit gesundheitliche Komplikationen als Folge. Damit sich ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel einpegelt, lohnt es sich, die Werte regelmäßig zu bestimmen. Die Krankenkassen zahlen die Leistungen ausschließlich bei einem begründeten Sonnenvitamin-Mangel.

Das relevante Vitamin D trägt den Beinamen Sonnenvitamin. Die Haut nimmt den wichtigen Stoff über das UV-Licht auf und wandelt es in das Hormon Calciol um. Die Substanz beeinflusst den Gesundheits-Zustand der Menschen positiv. Das ebenfalls als Cholecalciferol bezeichnete Vitamin stärkt die Struktur der Knochen und gleichzeitig das Immunsystem. Daher besteht bei einem Mangel des Sonnenvitamins die Gefahr einer zunehmenden Immunschwäche.

 

 

⏱ Letzte Aktualisierung am von Anna Nilsson, Medizinjournalistin

Autorenprofil

Anna Nilsson, Medizinjournalistin

Anna Nilsson, als Medizinredakteurin ist Sie mitwirkende Autorin im Vitamin-D-Mangel Ratgeber.

Redaktions Tipp: