Vitamin-D-Mangel und Johanniskraut

Gegen Depression bei Vitamin-D-Mangel: Johanniskraut

Fehlt es dem Körper an dem relevanten Sonnenvitamin Calciferol, drohen auf lange Sicht gesundheitliche Komplikationen. Dazu gehören beispielsweise Müdigkeit und ein anhaltendes Stimmungstief. Um dieses zu beheben, eignet sich ein homöopathisches Mittel bei einem Vitamin-D-Mangel: Johanniskraut. Die bekannte Heilpflanze verfügt über eine antiseptische Wirkung und beeinflusst das Gemüt der Verwender auf eine positive Weise. Aus dem Grund findet sich das Kraut vorwiegend in Antidepressiva. In der Regel handelt es sich bei Präparaten, die das Johanniskraut enthalten, um apothekenpflichtige Pharmazeutika.

Johanneskraut bei Vitamin-D-Mangel

Johanneskraut zur D3 Aufnahme © Heike Rau – Fotolia.com

 

 

 

Das Johanniskraut bei fehlendem Vitamin D

Um den Organismus bei einem dauerhaften Mangel an dem wichtigen Vitamin D zu schützen, greift eine Vielzahl der Betroffenen auf Naturheilmittel zurück. Hierbei bestätigt sich die Wirkung eines homöopathischen Mittels im Besonderen bei einer Unterversorgung mit dem Sonnenvitamin. Dieses Heilkraut verwenden die Patienten bei einem Vitamin-D-Mangel: Johanniskraut. Aufgrund seiner stimmungs-aufhellenden Wirkung beugen die entsprechenden Präparate einer beginnenden Depression vor. Zusätzlich unterstützt die Heilpflanze das Immunsystem, sodass trotz des fehlenden Vitamin D eine geringere Anfälligkeit für Krankheiten droht.

Ein Kraut hilft bei einem Vitamin-D-Mangel: Johanniskraut

Vorwiegend entsteht ein Mangel an dem Sonnenvitamin namens Calciferol in den kalten Monaten. In der Zeit gelangen ausschließlich wenige Sonnenstrahlen auf die Haut, sodass es zu einer eingeschränkten endogenen Vitamin-D-Synthese kommt. Dadurch droht dem Organismus eine Unterversorgung mit dem relevanten Zusatzstoff, woraus über einen längeren Zeitraum schwerwiegende gesundheitliche Komplikationen entstehen. Vorrangig bei der Stärkung der körpereigenen Immunabwehr spielt das Vitamin D eine tragende Rolle. Fehlt es dem Patienten, leidet dieser unter einem erhöhten Infektionsrisiko. Um das Immunsystem trotz des Fehlens des Sonnenvitamins zu kräftigen, wählen die Betroffenen Präparate, die sich positiv auf die Abwehrkräfte auswirken. Hierbei steht das Johanniskraut bei einem Vitamin-D-Mangel im Vordergrund.

Die homöopathische Heilpflanze besitzt einen stärkenden Einfluss auf die körpereigene Abwehr. Daher profitieren die Verwender vorwiegend bei einem Mangel an Vitamin D von der Wirkung der jeweiligen Präparate. Hierbei achten die Interessenten jedoch zwingend darauf, dass sich ausschließlich das echte Johanniskraut in den erhältlichen Tabletten und Dragees befindet. Speziell chinesische Varietäten der auch als Teufelsflucht bezeichneten Heilpflanze beeinträchtigen den das Immunsystem unterstützenden Effekt der pharmazeutischen Erzeugnisse.

Auf den Aspekt weist eine Studie namens „Freiverkäufliche Johanniskraut-Präparate unter der Lupe“ hin. In der Publikation erklärt die Autorin Dr. Mona Abdel-Tawab des Weiteren, dass sich die Pflanze ausschließlich in geringer Konzentration in den Medikamenten befinden. Vorwiegend dieser Umstand erlangt Priorität, da bereits ein Gramm der Teufelsflucht der maximalen Tagesdosis entspricht.

 

Wie unterstützt die Pflanze die Immunabwehr?

Um keine gesundheitlichen Komplikationen zu riskieren, gilt bei einem Vitamin-D-Mangel: Johanniskraut ausschließlich in niedriger Dosis zu konsumieren. In der Regel reicht bereits eine Tablette am Tag aus, um das Wohlbefinden zu verbessern und auf diese Weise eine gute Infektionsabwehr zu erhalten. Die Wirkung der homöopathischen Heilpflanze bei einer Unterversorgung mit dem Sonnenvitamin tritt zeitnah ein.

Aufgrund einer Steigerung der Gamma-Amino-Buttersäure im Blut führt das Johanniskraut zu einer Stärkung der Abwehrkräfte. Somit sorgen drei Komponenten für den positiven Effekt der Teufelsflucht enthaltenden Präparate:

  • die Aminosäure GABA,
  • das L-Glutamat
  • und der sich erhöhende Dopaminspiegel.

Durch diese Faktoren beruhigt das Johanniskraut das Nervensystem und sorgt gleichzeitig dafür, dass der Körper Glückshormone ausstößt. In der Folge kommt es zu einer Aktivierung der T-Zellen-Produktion, die Krankheitserreger innerhalb des Körpers identifizieren und vernichten. Speziell bei einem Vitamin-D-Mangel ist Johanniskraut eine natürliche Alternative zu den gängigen Calciferol enthaltenden Tabletten und Tropfen.

 

Schwächere Präparate erhalten Interessenten im Handel

Befindet sich in den Johanniskraut-Dragees die maximale Dosis der nützlichen Heilpflanze, besorgen sich die Verbraucher diese Medikamente in der Online-Apotheke. Jedoch besteht die Möglichkeit, die Präparate mit einer schwächeren Dosierung im freien Handel, beispielsweise den bekannten Shopping-Portalen, zu erwerben. In der Regel brauchen die Konsumenten keine Neben- oder Wechselwirkungen bei der Einnahme der Tabletten zu befürchten.

Allerdings besteht bei einer Überdosierung mit der Teufelsflucht die Gefahr, dass die Patienten ein zunehmendes Unwohlsein bemerken. Dieses äußert sich beispielsweise in Übelkeit und Magenkrämpfen. Treten die jeweiligen Symptome auf, unterbrechen die Betroffenen die kurmäßige Anwendung der Johanniskraut-Präparate. Ebenso besteht die Möglichkeit, dass die Nebenwirkungen bei Patienten mit einem stark geschwächten Immunsystem auftreten.

Die Dragees, welche Bestandteile des Heilkrauts beinhalten, stellen ausschließlich eine Ergänzung zu einer Erhöhung des Vitamin-D-Spiegels dar. In keinem Fall ersetzen sie eine gesunde Kost oder den Aufenthalt im Sonnenlicht. Um einen positiven Effekt auf die körpereigene Immunabwehr zu erhalten, nutzen die Interessenten die Präparate in Kombination mit einer Licht-Therapie.

Sonnenvitamin droht die Krankheit Arthrose, welche als Vorform der Arthritis gilt.

⏱ Letzte Aktualisierung am von Anna Nilsson, Medizinjournalistin

Autorenprofil

Anna Nilsson, Medizinjournalistin

Anna Nilsson, als Medizinredakteurin ist Sie mitwirkende Autorin im Vitamin-D-Mangel Ratgeber.

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