Wie viel Vitamin D3 kann der Körper speichern?

Wie kann der Organismus Vitamin D3 speichern?

Das Speichern von Vitamin D im Körper erhält für die Gesundheit eine hohe Relevanz. Einige Vitamine unterstützen das Nervensystem, andere das Immunsystem. Daher braucht der menschliche Körper ein bestimmtes Quantum der wichtigen Nahrungs-Bestandteile. Die Menge der gespeicherten Vitamine unterscheidet sich zwischen den verschiedenen Stoffen. Beispielsweise lagert ein Vorrat Vitamin B12 im Organismus. Die Speicherdauer zeigt sich bei diesen Bestandteilen der Nahrung ebenfalls individuell.

Medizinische Ansicht Mensch

Körper © adimas – Fotolia.com

Die tägliche Vitaminzufuhr erhält Relevanz

Um die verschiedenen Vitamine im Körper zu speichern, benötigt der Organismus jeden Tag eine Vitaminzufuhr. Zeigt sich der tägliche Bedarf der Nahrungs-Bestandteile nicht gedeckt, kommt es zu keiner Speicherung. In einigen Fällen vermag der Körper die Vitamine nicht einzulagern.

Das geschieht beispielsweise, wenn das Vitamin sofort verbraucht oder umgewandelt wird. Speziell die wasserlöslichen Vitamine scheidet der Organismus bei einer Überdosis aus. Dazu gehört das wichtige Vitamin B1 (Thiamin). Weitere Vertreter zeigen sich in Form von:

  • Vitamin B2 (Riboflavin),
  • Vitamin C (Ascorbinsäure),
  • Vitamin B6 (Pyridoxin),
  • Vitamin B12 (Cobalamin),
  • Vitamin H (Biotin),
  • Folsäure
  • und

 

Der Körper speichert ausschließlich fettlösliche Vitamine

Die Vitamine, die der menschliche Organismus einlagert, verfügen alle über eine bestimmte Eigenschaft. Die Nahrungs-Bestandteile zeigen sich fettlöslich. Ausschließlich diese Fähigkeit ermöglicht es ihnen, sich in dem Fettgewebe des Körpers einzulagern. Zu den entsprechenden Vitaminen zählt das Vitamin D. In der Fachsprache nennt es sich Cholecalciferol. Weitere Beispiele stellen das Vitamin A1 (Retinol) und das Vitamin E (α-Tocopherol) dar. Ferner gilt das Vitamin K, Phyllochinon genannt, als fettlöslich.

 

Einige Organe speichern wasserlösliche Vitamine

In der Regel sorgt der Organismus bei den wasserlöslichen Vitaminen zeitnah für eine Umwandlung. Jedoch besteht die Möglichkeit, einige dieser Nahrungs-Bestandteile in „eingelagerter Form“ in den Organen zu finden. Die Leber speichert 2.000 bis 4.000 Mikrogramm des Vitamins B12. Jedoch reicht die Menge nicht, um den täglichen Bedarf über einen längeren Zeitraum zu decken. Daher empfehlen Mediziner die Einnahme gesunder Lebensmittel, welche die B-Vitamine enthalten.

Der Unterschied zu den fettlöslichen Vitaminen besteht in der Relevanz der Stoffe. Die geringen Mengen an Vitamin B12, die sich in der Leber befinden, benötigt der Organismus für den sofortigen Verbrauch. Daher warnen die Ärzte vor der Unmöglichkeit, das Vitamin im Körper zu speichern. Die Einnahme von entsprechenden Vitamin-Präparaten bringt den Konsumenten keinen Vorteil. Der Organismus scheidet die überschüssige Menge wieder aus.

 

Vitamin C findet sich in Organen und Gewebe

In einigen Organen sowie in dem Gewebe lagern sich geringe Mengen Vitamin C ein. Diese reichen nicht aus, um den Körper lange mit den benötigten Nahrungs-Bestandteilen zu versorgen. Daher sprechen Experten bei dem Vitamin C nicht von einem „speicherbaren Vitamin“. Die Einlagerungen schwanken zwischen 1.500 und 5.000 Milligramm. Sie zeigen sich in:

  • der Nebenniere,
  • der Augenlinse,
  • der Hypophyse,
  • dem Gehirn
  • und der Milz.

 

Der Körper lagert Vitamine in Zwischenspeichern

Besonders die fettlöslichen Vitamine wandelt der Körper nicht sofort um. Damit sie nicht verloren gehen, kommen sie in einen körpereigenen Zwischenspeicher. Bei dem Vitamin A nennt sich die Speicherform Retinylpalmitat. Dieser Stoff lagert sich in der Leber ein. Den Zwischenspeicher des Vitamin K stellt das Knochenmark dar.

Hier besteht die Option, das relevante Vitamin bis zu zwei Wochen zu behalten. Um ausreichend Vitamine im Körper zu speichern, erfolgt die regelmäßige Zufuhr dieses Nahrungs-Bestandteils. Kommt es zu einem Mangel, greift der Organismus die körpereigenen Reserven an.

 

Die Speicherung der Vitamine – eine Zusammenfassung

Bei den Vitaminen gibt es bedeutende Unterschiede zwischen den wasserlöslichen und den fettlöslichen Nahrungs-Bestandteilen. Bei den wasserlöslichen Vitaminen besteht für den Körper kaum eine Möglichkeit, sie im Gewebe zu speichern. Einen Überschuss scheidet der Organismus aus. Zu diesen Vitaminen gehört das Vitamin C. Dagegen dringen die fettlöslichen Vitamine in das Fettgewebe des Körpers ein.

 

⏱ Letzte Aktualisierung am von Anna Nilsson, Medizinjournalistin

Autorenprofil

Anna Nilsson, Medizinjournalistin

Anna Nilsson, als Medizinredakteurin ist Sie mitwirkende Autorin im Vitamin-D-Mangel Ratgeber.

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