Vitamin D mit Kokosöl

Warum Sie Vitamin D mit Kokosöl einnehmen sollten

Vitamin D ist lebensnotwendig und Kokosöl sehr gesund. Beschäftigen Sie sich näher mit beiden, werden Sie gehäuft die Empfehlung erhalten, dass Sie Vitamin D mit Kokosöl einnehmen sollten. Das Warum erschließt sich allerdings im ersten Moment nicht. Erst beim Blick in die Tiefe wird deutlich, warum es sich um ein Dreamteam handelt.

 

Kokosöl und Vitamin D

Coconut Öl und Vitamin – D Copyright: iiievgeniy, bigstockphoto

 

Vitamin D mit Kokosöl: Einblick

Streng genommen handelt es sich bei Vitamin D um ein Hormon, das Ihr Körper selbst bildet. Es entsteht in der Haut, wenn UV-Strahlung auf die Zellen trifft. Möchte man noch genauer sein, kann man Vitamin D in zwei Vorformen unterteilen: D2 und D3. Letzteres wird in der Haut gebildet und ist die Hauptquelle des lebenswichtigen Stoffes. Vitamin D2 wird hingegen über die Nahrung aufgenommen und macht nur einen Bruchteil der benötigten Versorgung aus.

Die Vorteile des Kokosöls hingegen können Sie nur über die Ernährung genießen. Es handelt sich um ein Nahrungsmittel, das in vielen Völkern seit Jahrtausenden benutzt wird. Es wird aus der Kokosnuss gewonnen und besteht zu rund 90 Prozent aus gesättigten Fettsäuren. Der Konsum wirkt nicht nur gegen viele Bakterien, Viren und Pilzerkrankungen, er unterstützt den Körper auch als effektiver und dennoch kalorienarmer Energielieferant. Viele Sportler setzen daher für einen natürlichen Muskelaufbau auf Kokosöl. Grund für diesen Energiekick ist die enthaltende Laurinsäure, die rund 50 Prozent der Zusammensetzung ausmacht.

 

Ab wann Sie Vitamin D zusätzlich einnehmen sollten

Ob ein Mangel vorliegt, kann der Arzt am schnellsten über ein Blutbild bestimmen. Der Grenzwert liegt bei 30 ng/ml. Sinkt Ihr Wert darunter, sollte Vitamin D in Form von Ergänzungsmitteln zugeführt werden. Als Idealwert gilt alles, was zwischen 40 und 50 ng/ml liegt.

Zu wenig Vitamin D im Körper führt dazu, dass Sie sich antriebslos fühlen und die Konzentration spürbar nachlässt. Der Mangel schlägt zudem auch auf die Psyche, was den berühmten Winter-Blues auslösen kann, denn gerade in den kalten Monaten gehen die Menschen tendenziell weniger nach draußen und bilden daher weniger Vitamin D. Eine groß Gefahr besteht auch für den Bewegungsapparat, denn ohne Vitamin D kann aufgenommenes Kalzium nicht zu den Knochen transportiert werden. Entsprechend verschiebt sich die Balance zwischen Substanzauf- und Substanzabbau und die Knochen werden schwächer.

Kokosöl und Vitamin D

Coconut Öl und Vitamin – D Copyright: iiievgeniy, bigstockphoto

 

 

Besser reines Vitamin D oder Vitamin D mit Kokosöl einnehmen?

Gehören Sie zu den Menschen, die aufgrund mangelnder Bewegungsmöglichkeit im Freien und/oder Krankheiten zusätzlich Vitamin D einnehmen sollten, stellt sich die Frage nach der Darreichungsform. Immer häufiger empfehlen Ärzte nicht mehr reine Vitamin-D-Präparate. Entweder verschreiben sie Ihnen Tropfen, die neben dem Vitamin D auch Kokosöl enthalten, oder die Mediziner bitten Sie, das reine Vitamin D gleichzeitig mit einem Esslöffel Kokosöl zu nehmen.

Der Grund dafür ist eine biologische Eigenheit des Vitamins: es ist fettlöslich. Reines Vitamin D kann zwar von Ihrem Organismus aufgenommen und verwertet werden, es ist jedoch viel einfacher für den Körper, wenn es sich bereits in einem Öl befindet. Als Lösung werden Vitamin D und Kokosöl zum Dreamteam, denn:

1. sie erreichen effektiver alle Körperzellen, was am schnellen Anstieg des Blutwertes sichtbar wird.

2. sie funktionieren auch ohne weitere Zusatzstoffe, während reine Vitamin-D-Präparate häufiger mit Zusätzen angereichert sind.

3. die Gesamtdosierung kann aufgrund der Reinheit insgesamt höher angesiedelt werden.

Übrigens: Ein weiterer, positiver Effekt von Tropfen gegenüber Kapseln ist die einfachere Anpassung der Dosierung. Empfiehlt der Arzt im Winter eine höhere Dosis oder korrigiert im Verlaufe der Zeit die Menge nach unten, müssen Sie oft neue Kapseln in anderer Dosierung kaufen. Die Tropfen hingegen können einfach weiter und nur in anderer Menge verwendet werden.

 

Stichwort Überdosierung

Auch gesunde Nahrungsmittel und Helfer wie Kapseln und Tropfen mit Vitamin D können dem Körper schaden, wenn sie in zu großen Mengen konsumiert werden. Sollten Sie Vitamin D mit Kokosöl einnehmen, ist das Einhalten einer täglichen Maximaldosis wichtig. In der Praxis ist die Gefahr allerdings sehr gering, denn die meisten Hersteller bieten Präparate, die maximal 5.000 IE („Internationale Einheiten“, die allgemein anerkannte Einheit für Vitamin D) enthalten. Der festgelegte Grenzwert für die Gesundheit liegt bei 10.000 IE. Die jeweiligen Vitamin-D Einzeldosierungen halten Konsumenten jedoch prinzipiell nicht auf, mehr Kapseln oder Tropfen als empfohlen zu nehmen. Was geschieht dann?

Wird auf Dauer eine zu hohe Dosierung gewählt oder nimmt ein Patient trotz Nahrungsergänzungsmittel sehr lange Sonnenbäder, kann der Wert im Blut stark ansteigen. Als gefährlich gelten Ergebnisse über 70 ng/ml. Steht dem Organismus diese große Menge an Vitamin D zur Verfügung, kann das den Kalziumtransport unnatürlich beschleunigen. Der Arzt spricht dann von der Hyperkalzämie. Da der Körper diese Menge an Kalzium weder benötigt noch schnell genug ausscheiden kann, wird es abgelagert und kann sich als Kalk in den Blutgefäßen und Organen anreichern.

 

Vitamin D mit Kokosöl einnehmen: Ihr Arzt hat Ihnen mehr als 10.000 IE empfohlen?

Manche Patienten sind sehr verunsichert, wenn sie aufgrund eines diagnostizierten Mangels von ihrem Arzt Vitamin D verschrieben bekamen und sich dann über die Grenzwerte informieren. Es kommt nicht selten vor, dass mehr als 10.000 IE angesetzt werden. In diesem Fall handelt es sich um eine kurzfristige Maßnahme, um den niedrigen Wert schnell auszugleichen. Als Anfangstherapie ist das unbedenklich und die Dosierung wird vom Arzt nach einiger Zeit gesenkt.

Wer dennoch bedenken hat, eine Überdosierung zu riskieren, sollte auf folgende Symptome achten:

– Übelkeit bis hin zum Erbrechen
– ein gesteigertes Durstgefühl (außerhalb von Hitze und Sport)
– Kopfschmerzen sowie allgemeine Mattigkeit
– Muskelschwäche und Muskelbeschwerden beim Bewegen

Tritt eines oder treten mehrere dieser Beschwerden auf, sprechen Sie Ihren Arzt im Bezug auf die Vitamin-D-Therapie an.

 

Autorenprofil

Anna Nilsson, Medizinjournalistin

Anna Nilsson, als Medizinredakteurin ist Sie mitwirkende Autorin im Vitamin-D-Mangel Ratgeber.

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