Vitamin-B12 und die Folgen eines Mangels

Das Vitamin B12, auch als Cobalamin bezeichnet, ist ein strukturell kompliziertes Vitamin. Es besteht aus Kobalt und einer Corrin-Ringstruktur. Ähnlich wie das Vitamin D stellt es sich nicht selbst her, der Körper ist auf eine Zufuhr von außen angewiesen. Liegt ein Mangel des Vitamins vor, sind die Speicherreserven für das biologisch aktive Cobalamin erschöpft. Des Weiteren erhält der Körper bei einem Defizit keine oder mangelnde Zufuhr von außen.

Müdigkeit

Definition, Bedarf und Bedeutung des Vitamin-B12

Im Durchschnitt benötigt der Mensch für mehr als 100 Vorgänge im Körper zwei bis drei Mikrogramm  täglich. Bedeutend ist das Vitamin beispielsweise:

  • bei der Erythropoese (Blutbildung),
  • als Cofaktor beim Methionin- / Homocysteinstoffwechsel,
  • beim Kohlenhydrat-, Aminosäure sowie Fettsäure-Stoffwechsel,
  • bei der Zellreifung und Zellteilung,
  • beim Wachstum und
  • bei der Entstehung von DNA und RNA.

 

Die Stadien eines B12-Mangels

Im Normalfall verfügt der Körper über einen großen Speicher an Cobalamine. Eine Unterversorgung wirkt sich erst nach mehreren Jahren negativ aus. Der Mangel entsteht über folgende Stadien:

  • Der Speicher entleert sich.
  • Metabolisch-funktionelle Störungen treten auf.
  • Der Mangel erhält eine klinische Manifestation.

 

Welche Personengruppen betrifft der Vitamin-B12-Mangel besonders?

  • Vegetarier,
  • Senioren über 60 Jahre,
  • chronisch Kranke,
  • Personen mit Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt (gastro-intestinale Erkrankungen), beispielsweise
    • Morbus Crohn,
    • Helicobacter-pylori-Infektion
    • Magenresektion,
  • Säuglinge,
  • Schwangere und stillende Frauen,
  • Personen mit ungeklärter Blutarmut (Anämie),
  • Personen, bei denen gastrointestinale Manifestationen festgestellt wurden. Dazu gehören:
    • Anorexie (Appetitlosigkeit)
    • Diarrhö (Durchfall)
    • Stomatitis (Entzündung der Mundschleimhaut).

 

Molekül Wo liegen die Ursachen für einen Vitamin-B12-Mangel?

Mangel entsteht durch eine Reihe möglicher Ursachen. Es ist bei Menschen, deren Verdauungssysteme das Vitamin nicht ausreichend aus den verzehrten Lebensmitteln absorbieren, problematisch (Malabsorption).

Eine mögliche Ursache ist die perniziöse Anämie, ein Zustand, in dem ein Mangel eines Proteins namens Intrinsic-Faktor vorliegt. Das Protein benötigt der Körper zur Aufnahme von B12 im Darm. Des Weiteren gelten Auto-Antikörper gegen Parietalzellen als ursächlich für einen Mangel. Ebenso bewirkt diesen eine atrophische Gastritis, welche eine Ausdünnung der Magenschleimhaut bezeichnet. Gab es einen chirurgischen Eingriff, in dem der Arzt einen Teil des Magens und respektive oder des Dünndarms entfernt hat, ist ein anschließender B12 Zufuhr anzuraten.

Weitere Ursachen:

  • Befall mit einem Fischbandwurm,
  • Stickstoffmonoxid,
  • erhöhter Verbrauch aufgrund einer chronischen Infektionskrankheit,
  • Imerslund-Gräsbeck-Syndrom
    (Selektive Störung der Aufnahme von Vitamin B12 im terminalen Ileum (die letzten 20 Zentimeter des Dünndarms), welche autosomal-rezessiv vererbt wird),
  • mangelnde Zufuhr bei Verzicht auf tierische Produkte (streng vegane oder vegetarische Ernährung),
  • Alkoholabusus (starker Konsum von Alkohol),
  • Fehlbesiedelung des Darms mit Bakterien,
  • Inaktivierung des Vitamins B12 durch Lachgas (N2O) bei Vollnarkose,
  • Malabsorption bei Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) oder exokriner Pankreasinsuffizienz (Erkrankung der Bauchspeicheldrüse mit nicht ausreichender Produktion von Verdauungsenzymen),
  • Verdrängung durch B12-Analoga
    (Dieses Pseudo-Vitamin-B12 besetzt wichtige B12-Transportmoleküle und behindert die Aufnahme des wirklichen Vitamins B12. Zu den Lebensmitteln, in denen Fachleute die schädlichen Moleküle nachwiesen oder vermuten, gehören Nori, Wakame, Miso und Spirulina).

 

Symptome eines leichten Mangels

Ein Mangel an Vitamin B12 äußert sich vielfältig. Die Symptome einer leichten Unterversorgung äußern sich in geistig-psychische Symptome wie Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit, Nervosität sowie Lustlosigkeit und Stimmungsschwankungen. Die körperlichen Symptome machen sich mit einer Immunschwäche und erhöhten Infektanfälligkeit bemerkbar. Des Weiteren klagt der Patient über Schwäche, Müdigkeit und nicht endenden Erschöpfungszuständen. Ihn peinigen Entzündungen im Magen-Darm-Trakt sowie im Mund in Form von Aphthen (mit Schmerzen verbundene entzündungsbedingte Blasen der Schleimhaut, der Zunge und des Zahnfleisches). Sein Angesicht ist blass, die Mundwinkel eingerissen.

 

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Der schwere Mangel und dessen Symptome

Ist der  Mangel stark ausgeprägt, äußert sich dies in geistig-psychische und weitere körperliche Symptome. Zu den geistig-psychischen Erscheinungen gehören: das Burn-out, Halluzinationen, starke Vergesslichkeit beziehungsweise Demenz. Patienten mit einem  Mangel zeigen sich verwirrt sowie depressiv. Sie machen durch Persönlichkeitsstörungen auf ihren Mangel aufmerksam. Schlafstörungen, Apathie und Psychosen gelten ebenso symptomatisch.

Die körperlichen Symptome beim schweren Mangel äußern sich in einer Anämie, die Fachleute früher „perniziöse Anämie“ nannten. Sie ist eine Form der megaloblastären Anämie. Die Erythrozyten (roten Blutkörperchen) sind dabei in ihrer Größe, ihrem Gehalt an Hämoglobin (Blutfarbstoff) sowie in ihrer Zahl verändert.

Ein schwerer Vitamin-B12 Mangel führt des Weiteren zu Sehstörungen, einer gestörten Feinmotorik, zu Gangunsicherheit und Koordinationsstörungen. Er macht sich bemerkbar durch ergraute Haare, Nervenschmerzen sowie Taubheit und Kribbeln in den Gliedmaßen. Muskelzittern und spastische Störungen gelten zudem als mögliche Symptome eines Vitamin-B12-Mangels. Fällt ein Patient in Ohnmacht oder klagt über Schwindel, ist ein Mangel des Vitamins als Ursache möglich. Des Weiteren begünstigt er Inkontinenz, Hirn- und Herzinfarkte. Er ist mitverantwortlich für die Arteriosklerose. Gewichtsverlust und Darmschäden gelten als weitere mögliche Anzeichen für einen Mangel an Vitamin B12.

Bisher erkannten die Mediziner selbst schwere Symptome des Mangels nicht als solche und behandelten ihre Patienten daher falsch. Zahlreiche weitere Ursachen für die aufgeführten Symptome sind denkbar.

 

Andere Möglichkeiten der Diagnose

Als mögliche Testverfahren stehen zur Verfügung:

  • der Serumtest,
  • der Holo-TC-Test,
  • der Homocystein-Test,
  • der MMA-Test
  • und der Atem-Test.

 

Der Serumtest

Ein Serumtest zur Bestimmung des Vitamin-B12-Spiegels ist wenig aussagekräftig. Der Grund dafür sind die weiter oben erklärte Analoga, die der Körper nicht verwertet. Der Serumtest berücksichtigt auch diese.

Ein Testwert kleiner als 150 pg/ml bedeutet einen starken Mangel, ein kleinerer Wert als 200 pg/ml als Mangel und Werte zwischen 200 und 300 pg/ml gelten als leichte Unterversorgung. Der normale Status bedeutet einen Wert zwischen 300 und 900 pg/ml. Die Diagnose Hypervitaminose stellt der Arzt bei einem Wert größer als 1.000 pg/ml.

 

Der Holo-TC-Test

Im Gegensatz zum Serumtest misst der Holo-TC-Test nur das wirklich biologisch verwertbare B12 im Blut des Patienten. Wie viel des Vitamins sich in den Zellen und Körperspeichern befindet, sagt er nicht aus. Ein Mangel besteht bei einem niedrigeren Wert als 35 pmol/l.

Bei 35–50 pmol/l erscheint ein Mangel möglich. Ein Wert über 50 pmol/l macht eine Unterversorgung unwahrscheinlich.

 

Der Homocystein-Test

Bei einem Vitamin-B12-Mangel zeigt sich der Homocystein-Spiegel im Blut erhöht. Als mögliche Ursache eines zu hohen Spiegels kommen weitere Faktoren in Frage. Daher werten Ärzte den Homocystein-Test in Kombination mit einem Serumtest aus. Ein wahrscheinlicher Mangel an Vitamin B12 besteht bei einem Wert größer als 12 µmol/l. Liegt der Wert zwischen 5 und 12 µmol/l vermutet der Arzt keine Unterversorgung.

 

Atemtest in Probe

In Probe ist derzeit der von Forschern der University of Florida entwickelte Atemtest, der den CO2-Gehalt in der Atemluft misst.

 

MMA-Test

Im Fall eines zellulären Vitamin-B12-Mangels stellt der Körper mehr Methylmalonsäure (kurz MMA) als üblich her. Für das Messen des MMA-Wertes benötigt der Arzt Blut oder Urin. Dieser Test gibt eine verlässliche Auskunft darüber, ob ein Mangel vorliegt.

Ein Mangel besteht bei einem Wert <3,6 mmol MMA/mol Kreatinin, 2 mg MMA/g Kreatinin. Kein Mangel bedeutet einen Wert größer als 3,6 mmol MMA/mol Kreatinin, 2 mg MMA/g Kreatinin.

 

B12 Zufuhr durch die Nahrung

Die Tatsache, dass der Körper Vitamin B12 nicht selbst herstellt, macht eine Aufnahme durch die Nahrung notwendig. Geschieht dies nicht, leeren sich die Speicher im Körper des Menschen schnell. Es kommt schon zu dieser Zeit zu leichten Vitamin-B12-Mangelerscheinungen. Sind die Reserven fast aufgebraucht, stellen sich oben genannte schwere Symptome ein.

Wer an einem Mangel leidet, achtet vermehrt auf seine Ernährung. Tierische Produkte wie Fleisch, Schalentiere, Milch, Käse und Eier enthalten das Vitamin. Die meisten Menschen, die tierische Produkte essen, befürchten keinen Vitamin-B12-Mangel.

Strenge Veganer verzehren keine tierischen Produkte. Sie sind am stärksten gefährdet. Vegetarier essen Eier und Milchprodukte, sind aber ebenfalls in Gefahr. Sie verzehren durchschnittlich weniger als die Hälfte der empfohlenen Vitamin-B12-Menge.

Müttern, die sich vegetarisch ernähren, ist zu raten, den Vitamin B12-Gehalt ihre Babys durch einen Arzt zu überprüfen. Ein Defizit hemmt das Wachstum des Kindes. B12 ist für werdende Mütter aufgrund der besseren Fortpflanzungsgesundheit vorteilhaft. Die Schwangerschaft verläuft durch das Vitamin besser.

Experten empfehlen den Betroffenen Vitamin-B-12-Präparate als Ergänzung einzunehmen. Sie gleichen Defizite aus und beheben den Mangel. Die Vitaminergänzungen sind als

  • Pillen,
  • Lutschtabletten,
  • in flüssiger Form,
  • Nasensprays und
  • Injektionen

erhältlich.

 

Die Therapie bei ernährungsbedingtem Mangel

Bei ernährungsbedingtem Mangel erfolgt die Therapie in zwei Phasen. Der Patient erhält zu Anfang das Präparat hoch dosiert. Die Therapie beginnt mit 100 μg pro Tag. Danach nimmt der Patient eine Erhaltungsdosis von 10 bis 300 μg in drei über den Tag verteilten Einzeldosen ein. Die über den Bedarf hinausgehende Cyanocobalamin-Dosierung ist notwendig, da der Körper nur einen geringen Teil des Vitamins resorbiert und den Rest mit dem Urin ausscheidet.

Bei jeder oral verabreichten Dosis nimmt der Körper höchstens 1,5 μg über den Intrinsic-Factor auf sowie ein Prozent über die passive Diffusion. Mit einer hohen Dosis nutzt er Letztere aus, alternativ deckt er seinen Bedarf durch drei Einzeldosen.

Wissenschaftler fanden während ihrer Studien heraus, dass oral verabreichtes Cyanocobalamin einer 200-fachen Dosierung der empfohlenen Tagesdosis bedarf, um bei Anämie-Patienten den gewünschten Erfolg zu erzielen. Das entspricht 500 bis 1.000 μg. Viele Präparate enthalten diese Dosis, da eine Überdosierung von Vitamin B12 nicht möglich ist.

 

Therapie im Fall einer Aufnahmestörung

Oral einzunehmende Präparate machen bei einer Aufnahmestörung wenig Sinn. Alternativ verabreicht der Arzt bis zum Ende der Ursachen-Suche das Vitamin B12 über Injektionen mit einer Dosis von 500 bis 1.000 μg täglich. Alternativ kommen Tropfen beziehungsweise Lutschtabletten mit 1.000 bis 2.000 μg in Betracht. Die Mundschleimhaut nimmt das Vitamin gut auf. Durch die hohe Dosierung erfolgt zusätzlich die Aufnahme durch passive Diffusion im Darm des Patienten. Wurden wichtige Teile des Dünndarms entfernt, erfolgt eine dauerhafte Therapie, um einen erneuten Mangel zu vermeiden.

 

Welche Vitamin-B12-Präparate kommen in Betracht?

Cyanocobalamin

Die synthetische Form des B12 zersetzt sich im Organismus zu Methylcobalamin und Cyanid. Darauf reagieren manche Menschen mit allergischen Reaktionen.

Hydroxocobalamin (von der WHO empfohlen)

Dabei handelt es sich um eine Form des Vitamins B12, die auch zahlreiche verschiedene Bakterien produzieren. Diese natürliche Form wandelt der Körper zwar erst um, ist aber leichter verfügbar. Die Verwertbarkeit ist besser als die des Cyanocobalamins.

Methylcobalamin und Adenosylcobalamin

Diese Präparate verwertet der Körper direkt. Anders verhält es sich bei Cyanocobalamin und dem Hydroxocobalamin, die der Körper erst zu Methylcobalamin und Adenosylcobalamin umwandelt.

 

Nicht jedes Nahrungsmittel, das Cobalamin enthält, ist förderlich

Tiere erhalten ihre nötige B12-Ration, indem sie Bakterien verzehren. Sie sind der einzige Organismus, der den Wirkstoff natürlich produziert. Einige pflanzliche Nahrungsmittel wie Algen enthalten Vitamin B12.

Forscher haben festgestellt, dass diese nicht geeignet sind, um als Quelle für den Menschen zu fungieren. Die Menschen erhalten ihre benötigte Vitamin-B12-Dosis daher vor allem, indem sie Leber und das Fleisch von Schalentieren essen. Eier gelten als gute Quelle von BCobalamin. Dennoch blockieren einige ihrer Substanzen die Aufnahme des Vitamins. Demnach sind Milchprodukte die Hauptoption für Vegetarier.

Einige Untersuchungen ergeben, dass der Körper das Vitamin B12 aus der Milch besser absorbiert als das aus Fleisch. Eine Quelle deutet darauf hin, dass der Verbraucher in der Milch zerstört, sofern er sie erhitzt. Forschungen an Cobalamin in pasteurisierter Milch ergaben, dass der Vitamingehalt lediglich um 10 Prozent sank. Sofern die Hersteller die Milch pasteurisieren, deformiert der Vorgang Milchproteine, die die Aufnahme von B12 fördern.

Bestimmte Sojaprodukte, Frühstückszerealien, texturierte pflanzliche Proteine und Hefe-Extrakte reichern die Hersteller mit Vitamin B12 an. Sofern der Hersteller das Vitamin mit Folsäure ergänzt, regeneriert der Körper schneller.

 

Zusammenfassung

Ein Vitamin B12 Mangel verursacht leichte Beschwerden bis hin zu schweren Erkrankungen. Der Körper speichert dieses Vitamin. Sind die Reserven mangelhaft oder fast aufgebraucht, erfolgt eine Ergänzung durch Vitamin-B-12-Präparate je nach Ursache in verschiedener Form. Ist eine falsche Ernährung schuld, stellt der Betroffene diese um oder nimmt B12 als Nahrungsergänzungsmittel ein.

 

Literatur:

http://flexikon.doccheck.com/de/Vitamin-B12-Mangel