Vitamin D bei Entzündungen

Wie wirkt Vitamin-D entzündungshemmend?

Das Vitamin D, auch Sonnenvitamin genannt, sorgt im menschlichen Körper für positive Auswirkungen. Starke Knochen und ein gestärktes Immunsystem gehören dazu. Gleichzeitig bewirkt das Vitamin D bei Entzündungen eine schnelle Heilung. Dies liegt an der entzündungshemmenden Eigenschaft des relevanten Hormons. Auch bei chronischen Krankheiten senkt das Sonnenvitamin die Entzündungsmarker. Dagegen steigt das Risiko einer inflammatorischen Infektion bei einem Mangel des Hormons.

vitamin D bei Entzündungen

Entzündungen im Körper © underdogstudios – Fotolia.com

 

Hilft Vitamin D bei Entzündungen?

Vitamin D bei Entzündungen spielt eine wichtige Rolle. Beispielsweise senkt das relevante Sonnenvitamin den Entzündungs-Antreiber. Dieser nennt sich TNF-a. Zudem sorgt das Hormon für einen Anstieg des Anti-Entzündungsstoffs Interleukin 10. Durch diese Wirkung unterstützt das Vitamin D das Immunsystem. Entzündungen klingen aus diesem Grund schneller und in der Regel unkomplizierter ab.

Um dies zu gewährleisten, ist ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel erforderlich. Fehlt das Vitamin D bei Entzündungen, verschlimmert sich das Leiden unter Umständen. Dies liegt daran, dass die Entzündungs-Antreiber rapide ansteigen. Speziell bei einem zusätzlich geschwächten Immunsystem dringen weitere Erreger in den Organismus. Diese lösen eine Folgeinfektion aus, welche die Heilung behindert.

 

Beugt das Sonnenvitamin Entzündungen vor?

Das Vitamin D bei Entzündungen eignet sich vorwiegend als vorbeugende Maßnahme. Eine hohe Konzentration des Sonnenvitamins gewährleistet eine entzündungshemmende Wirkung. Auch bei einer bereits vorliegenden Entzündung empfehlen viele Ärzte Spaziergänge in der Sonne. Dadurch nehmen die Patienten das Vitamin D durch die Haut auf und wandeln es in Calciferol um.

Dieses stärkt beispielsweise die Mineralisierung der Knochen und des Gewebes. Aus diesem Grund hilft das Sonnenvitamin bei Entzündungen innerhalb der Knochen. Auch die Aktivität einer beginnenden Entzündung hemmt das Vitamin D. Die prophylaktische Zugabe von Vitamin-D-Präparaten gilt unter Experten als nützliche Maßnahme. Als Vorbeugung benötigen Interessenten eine tägliche Sonnenvitamin-Menge von 50 Mikrogramm. In internationalen Einheiten entspricht das 2.000 I. E. In Nahrungsmitteln befindet sich ausschließlich wenig Vitamin D. Zudem fehlt speziell in der kalten Jahreszeit die Sonneneinstrahlung. Daher nehmen die Patienten das Sonnenvitamin in Form von Tabletten oder Dragees zu sich. Auch der Gebrauch einer Vitamin-D-Lampe lindert die Schmerzen bei einer entzündlichen Krankheit. Ein Mangel an Vitamin D bei Entzündungen führt unter Umständen zu einer Verschlimmerung des Leidens.

 

Daher kontrollieren besonders Patienten chronischer Entzündungen regelmäßig ihren Vitamin-D-Spiegel. Viele Menschen leiden an einem Mangel des relevanten Sonnenvitamins. Dabei belegt eine von Wissenschaftlern der Universität Kalifornien, der medizinischen Fakultät der Universität San Diego und der medizinischen Fakultät der Creighton-Universität in Omaha durchgeführte Studie, dass die empfohlene Menge noch immer nicht ausreicht.

Die Fachzeitschrift:
http://www.biomedizin-blog.de/de/neue-bahnbrechende-studie-zu-vitamin-d-bestaetigt-die-offiziellen-empfehlungen-ueber-vitamin-d-einnahme-sind-bei-weitem-nicht-ausreichend-wp261-177.html
Anticancer Research veröffentlichte sie mit dem Titel „Vitamin D Supplement Doses and Serum 25-Hydroxyvitamin D in the Range Associated with Cancer Prevention“ im Februar 2011 (Anticancer Research February 2011 vol. 31 no. 2 607-611).
Interessierte lesen die Studie unter http://ar.iiarjournals.org/content/31/2/607.long nach.

Stattdessen brauchen die Interessenten eine tägliche Zufuhr von 4.000 bis 8.000 Internationalen Einheiten. Das entspricht 100 bis 200 Mikrogramm. Die Ergebnisse stammen aus dem Jahr 2015. Sie erhalten Bestätigung durch die medizinische Fakultät der Universität San Diego und der Creighton-University Omaha.

Führt ein Mangel zu Entzündungen?

Nicht alle an einem Vitamin-D-Mangel leidenden Personen zeigen sich anfällig für entzündliche Krankheiten. Trotzdem führt fehlendes Vitamin D bei Entzündungen zu einer chronischen Form der Erkrankung. Zu diesen Infektionen gehört beispielsweise die chronische Darmentzündung CED. Weitere chronische Entzündungen betreffen:

  • die Schilddrüse,
  • die Gelenke,
  • einzelne Organe
  • oder die Nerven.

 

Bestimmte Maßnahmen helfen bei Entzündungen

In einigen Fällen ziehen chronische Entzündungen weitere Krankheiten nach sich. Beispielsweise leiden zahlreiche CED-Patienten unter dem Knochenverschleiß Osteoporose. Hierbei spielt das Vitamin D ebenfalls eine wichtige Rolle. Um einer Entzündung vorzubeugen, helfen spezielle Maßnahmen. Diese kommen ebenso zum Einsatz, wenn die Patienten bereits an der Erkrankung leiden.

Zu den Maßnahmen gehört die regelmäßige Einnahme verschiedener Vitamine. Die Patienten wählen zu diesem Zweck eine ausgewogene Ernährung. Die reichliche Zufuhr von Gemüse und Obst gewährleistet einen ausgeglichenen Vitamin-Haushalt. Speziell in einigen Salat-Varianten befindet sich das Sonnenvitamin. Auch Milchprodukte und Leber enthalten das Vitamin D in einer geringen Konzentration. Zudem verfügen Fettfische wie Makrele oder Hering über das relevante Vitamin.

Bei einer Entzündung reicht die Einnahme dieser Speisen jedoch nicht aus, um eine entzündungshemmende Wirkung zu erzielen. Das Vitamin D aus den Nahrungsmitteln ersetzt in keinem Fall den Aufenthalt in dem Sonnenlicht. Hierbei wirken sich Wärme und Licht gleichermaßen auf die Entzündung aus. Besonders bei der chronischen Gelenksentzündung Arthritis spielt die Wärmezufuhr eine relevante Rolle.

 

Das Vitamin D bei Entzündungen zusammengefasst

Speziell bei chronischen Entzündungen ist das Vitamin D ein wichtiger Faktor. Das aus dem Sonnenlicht gewonnene Vitamin senkt die Entzündungs-Antreiber. Zudem sorgt es für die Ausschüttung anti-inflammatorischer Stoffe. Bei einem chronischen Leiden brauchen die Patienten eine regelmäßige Zufuhr des Sonnenvitamins. Oftmals deckt der Aufenthalt im Freien den täglichen Bedarf nicht. Daher verschreiben Ärzte beispielsweise Tabletten und Dragees, die das Vitamin D enthalten.




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